Der US-Drohnenhersteller Red Cat Holdings steht vor einem entscheidenden Moment. Vorläufige Zahlen deuten auf ein gigantisches Umsatzwachstum im abgelaufenen Quartal hin. Gleichzeitig fressen rasant steigende Ausgaben die potenziellen Gewinne auf, was Anleger vor der morgigen Veröffentlichung der endgültigen Bilanz genau hinsehen lässt.
Spagat zwischen Wachstum und Profitabilität
Das Management rechnet für das vierte Quartal 2025 mit Erlösen zwischen 24 und 26,5 Millionen US-Dollar. Das entspräche einem gewaltigen Sprung von rund 1.842 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr wird ein Plus von 153 Prozent erwartet. Verantwortlich für diesen Schub ist die anhaltend hohe Nachfrage aus dem staatlichen Verteidigungssektor.
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Allerdings trübt die Kostenseite das Bild erheblich. Hohe Ausgaben für Verwaltung, Marketing sowie Forschung und Entwicklung drückten das Unternehmen zuletzt in die roten Zahlen. Die unbestätigten Rekordumsätze müssen nun beweisen, dass die rasante Skalierung des Geschäftsmodells auch zu einer besseren operativen Marge führt.
Rückenwind durch neue Gesetze
Die fundamentale Nachfrage nach den Systemen von Red Cat entsteht nicht im luftleeren Raum. Rückenwind erhält das Unternehmen durch eine veränderte Gesetzeslage in den USA. Die sofortige Umsetzung des sogenannten NDAA-Gesetzes schränkt die Nutzung ausländischer Drohnenkomponenten stark ein. Das verringert die Konkurrenz für heimische Produzenten massiv.
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Zudem treibt das globale Wettrüsten bei kleinen unbemannten Fluggeräten die Auftragsbücher an. Erst im Dezember sicherte sich Red Cat einen Vertrag mit einem asiatisch-pazifischen Verbündeten über die Lieferung von Black-Widow-Systemen ab 2026. Auch die jüngste Integration des autonomen Abwehrsystems Bullfrog in das eigene Ökosystem erweitert die strategischen Fähigkeiten im maritimen Bereich.
Die Stunde der Wahrheit
An der Börse spiegelt sich diese operative Dynamik deutlich wider, denn seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier bereits einen Zuwachs von gut 71 Prozent, wobei der Relative-Stärke-Index (RSI) mit einem Wert von fast 95 aktuell eine massive Überkaufung signalisiert. Am morgigen Mittwoch, den 18. März, präsentiert das Management nach US-Börsenschluss die testierten Zahlen. Dann wird endgültig klar, ob die vorläufigen Umsatzrekorde der Wirtschaftsprüfung standhalten und die hohen operativen Kosten rechtfertigen.
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