Rekordumsatz, steigende Verluste und nun eine ungewöhnliche Meldung des größten Vermögensverwalters der Welt: Bei Red Cat kommt selten Ruhe ein. Am 26. März reichte Vanguard eine überarbeitete Schedule-13G-Meldung ein — und sorgte damit für Aufmerksamkeit im Markt.
Was hinter der Vanguard-Meldung steckt
Inhaltlich handelt es sich um eine rein administrative Umstrukturierung. Die Vanguard Group als Muttergesellschaft weist künftig 0% direkte Beteiligung an Red Cat aus, weil ihre Tochtergesellschaften ihre Positionen fortan eigenständig melden. Kein Verkauf, kein Rückzug — lediglich eine Neuordnung der internen Berichtswege.
Dennoch traf die Meldung auf einen bereits angespannten Markt. Am 25. März schloss die Aktie mit einem Minus von rund 1,3%, nachdem Berichte über mögliche Führungswechsel im Unternehmen für Verunsicherung gesorgt hatten.
Wachstum mit Haken
Der operative Kontext bleibt ambivalent. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2025 erzielte Red Cat einen Rekordumsatz von 26,2 Millionen Dollar — ein Anstieg von knapp 2.000% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Jahresumsatz 2025 belief sich auf 40,7 Millionen Dollar, was einem Wachstum von 161% entspricht.
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Auf der Gewinnseite sieht es weniger rosig aus: Der Nettoverlust je Aktie lag im vierten Quartal bei 0,17 Dollar und damit über dem von Analysten erwarteten Verlust von 0,14 Dollar. Fehlende Umsatzprognosen für das laufende Jahr erhöhen die Unsicherheit zusätzlich.
Produktion im Hochlauf
Operativ konzentriert sich Red Cat auf den Ausbau seiner „Black Widow“-Drohnenplattform für Verteidigungs- und Behördenkunden. Bis zur Jahresmitte 2026 soll eine Produktionsrate von 1.000 Einheiten pro Monat erreicht werden. Die Gesamtfertigungskapazität wurde auf 254.000 Quadratfuß ausgebaut — verteilt auf die Tochtergesellschaften Teal und FlightWave.
Die Aktie hat sich seit ihrem 52-Wochen-Tief im April 2025 mehr als verdreifacht, notiert aktuell aber rund 16% unter dem Jahreshoch vom Januar 2026. Ob der Hochlauf der Produktion die Verluste mittelfristig eindämmt, bleibt die entscheidende operative Frage für das laufende Jahr.
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