Bei Red Cat Holdings klaffen Anspruch und Realität weit auseinander. Der Drohnenhersteller verzeichnet ein explosives Umsatzwachstum, verbrennt dabei aber massiv Kapital. Am heutigen Freitag verfallen Optionen, während Anleger bereits auf die kommenden Quartalszahlen blicken.
Kurzfristig dominiert der Derivatemarkt das Geschehen. Am heutigen Freitag laufen Optionskontrakte aus. Der sogenannte Max-Pain-Punkt liegt bei 13,50 US-Dollar. Die Aktie notierte zuletzt deutlich darunter bei 12,55 US-Dollar, nachdem sie am Vortag über sieben Prozent nachgab. Optionshändler behalten diese Lücke genau im Blick.
Umsatzexplosion ohne Gewinn
Fundamental liefert das Unternehmen beeindruckende Wachstumsraten. Im vierten Quartal kletterte der Umsatz auf 26,2 Millionen US-Dollar. Auf das Gesamtjahr 2025 gerechnet stehen 40,7 Millionen US-Dollar in den Büchern. Das entspricht einem satten Plus von 161 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
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Allerdings bleibt die Profitabilität auf der Strecke. Der Bruttogewinn fiel mit gut einer Million US-Dollar verschwindend gering aus. Parallel dazu verbrannte das operative Geschäft rund 89 Millionen US-Dollar. Prognosen gehen davon aus, dass der Konzern auch in den nächsten drei Jahren rote Zahlen schreiben wird.
Ausbau der Produktion
Das Management blickt optimistisch nach vorn. Für 2026 peilt die Führungsebene inoffiziell Erlöse von bis zu 170 Millionen US-Dollar an. Eine formelle Prognose hängt von künftigen Regierungsaufträgen ab. Um die Nachfrage zu bedienen, fährt Red Cat die Kapazitäten hoch. Pro Monat sollen künftig tausend Black-Widow-Drohnen vom Band rollen.
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Ergänzend dazu treibt die Blue-Ops-Sparte eine strategische Partnerschaft mit HADDY voran. In einer Anlage in Georgia kommen großflächiger 3D-Druck und KI-gesteuerte Systeme zum Einsatz. Ziel ist eine Verdopplung der Produktionskapazitäten, insbesondere für unbemannte Überwasserschiffe.
Übernahme in der Schwebe
Auf der M&A-Seite steht ein Zukauf an. Red Cat plant die Übernahme des kanadischen Unternehmens Quaze Technologies. Der Kaufpreis von rund 25 Millionen US-Dollar soll in eigenen Aktien beglichen werden. Hinzu kommen mögliche erfolgsabhängige Zahlungen. Die Transaktion erfordert noch behördliche Zustimmungen und muss bis Ende 2026 abgeschlossen sein.
Am 7. Mai präsentiert Red Cat die Zahlen für das erste Quartal 2026. Ein entscheidender Impulsgeber wäre an diesem Tag eine offizielle Umsatzprognose für das laufende Jahr. Gelingt es dem Unternehmen, neue Regierungsaufträge aus der Ukraine oder von NATO-Alliierten zu verkünden, dürfte die Debatte um die schwachen Margen vorerst in den Hintergrund rücken.
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