Der drastische Kursverfall der vergangenen Monate hat tiefe Spuren hinterlassen. Während sich die Online-Apotheke auf einen umfassenden personellen Umbruch im Aufsichtsrat vorbereitet, zeigt sich am Markt eine überraschende Entwicklung. Ausgerechnet professionelle Leerverkäufer beginnen, ihre Wetten gegen das Unternehmen spürbar abzubauen.
Die Rx-Festung hält
Ein Blick auf die jüngste Kursentwicklung erklärt die Nervosität der Anleger. Mit einem aktuellen Niveau von rund 32,50 Euro hat das Papier seit Jahresbeginn mehr als die Hälfte seines Wertes eingebüßt und markierte erst gestern ein neues 52-Wochen-Tief. Trotz dieses Abwärtstrends reduzierten Hedgefonds laut Daten des Analysehauses Hazeltree ihre Short-Positionen zuletzt um mehr als zehn Prozent. Marktbeobachter werten dies als Signal, dass das Abwärtspotenzial nach den jüngsten Jahreszahlen als zunehmend begrenzt eingeschätzt wird.
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Der Grund für diese vorsichtige Kehrtwende liegt im regulierten Markt für verschreibungspflichtige Medikamente (Rx). Hier verfügt das Unternehmen über einen robusten Burggraben, da Konkurrenten wie Rossmann beim Aufbau ihrer Online-Apotheken bewusst auf dieses Segment verzichten. Gestützt durch die bis Januar 2027 gültige CardLink-Lizenz rechnet das Management für 2026 mit Rx-Umsätzen von über 670 Millionen Euro. Bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 überschritten die Verkäufe von Rezeptmedikamenten erstmals die Milliardenmarke.
Flankiert wird das operative Geschäft durch den Ausbau der Logistik. Ein neues Zentrum im tschechischen Pilsen erhöht die jährliche Versandkapazität für rezeptfreie Artikel um bis zu 15 Millionen Pakete und ermöglicht kürzere Lieferwege.
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Personeller Neuanfang
Parallel zur operativen Stabilisierung steht auf Führungsebene ein Schnitt an. Langjährige Weggefährten wie Björn Söder und Jérôme Cochet verlassen das Kontrollgremium. Stattdessen sollen Experten für digitale Transformation wie Anja Hendel nachrücken. Das neu formierte Team steht unmittelbar nach der Amtsübernahme vor wichtigen Meilensteinen:
- 15. April 2026: Hauptversammlung und Abstimmung über den neuen Aufsichtsrat
- 06. Mai 2026: Veröffentlichung der Finanzkennzahlen für das erste Quartal
- Mittelfristiges Ziel: Steigerung der EBITDA-Marge auf 5 Prozent innerhalb von drei Jahren
Diese Termine und Zielvorgaben bilden den ersten konkreten Stresstest für die neue Führungsmannschaft im verschärften europäischen Wettbewerbsumfeld.
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