Nach monatelanger Talfahrt sendet die Online-Apotheke Redcare Pharmacy ein kräftiges Lebenszeichen an die Märkte. Die vorläufigen Zahlen für das erste Quartal 2026 übertreffen die Erwartungen der Analysten. Verantwortlich für diese positive Überraschung ist vor allem das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten in Deutschland, das deutlich an Fahrt aufnimmt.
Starkes Wachstum im Kerngeschäft
Der Konzernumsatz kletterte in den ersten drei Monaten um 18,3 Prozent auf 848 Millionen Euro und ließ damit den Konsens hinter sich. Als primärer Wachstumsmotor erwies sich das Segment der verschreibungspflichtigen Medikamente. Allein auf dem deutschen Markt stiegen die Erlöse in diesem Bereich um 55 Prozent auf 168 Millionen Euro.
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Auch das volumenstärkste Geschäft mit rezeptfreien Artikeln wuchs um gut zehn Prozent. Parallel dazu baute das Unternehmen seine Reichweite aus und steigerte die Zahl der aktiven Kunden auf 14,2 Millionen.
Anleger reagierten am Mittwoch erfreut. Nach dem massiven Abwärtsdruck der vergangenen Monate kletterte das Papier im Tagesverlauf deutlich und notiert aktuell mit einem Plus von fast zehn Prozent bei 39,28 Euro. Diese Erholung trifft auf ein ohnehin freundliches Marktumfeld. Berichte über einen Waffenstillstand zwischen den USA und Iran sowie fallende Ölpreise beflügelten die Aktienmärkte global und stützten wachstumsstarke Titel aus dem Einzelhandels- und Gesundheitssektor.
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Analysten sehen konstruktiven Start
Zuspruch kommt auch von Analystenseite. Die Investmentbank Jefferies bestätigte ihr Kaufvotum mit einem Kursziel von 150 Euro. Analyst Martin Comtesse wertete die Ergebnisse als konstruktiven Start ins Geschäftsjahr. Die positive Dynamik bei den Verschreibungen setze den Trend aus der zweiten Jahreshälfte 2025 nahtlos fort.
Für den weiteren Verlauf des Jahres 2026 hält das Management an der bisherigen Prognose fest. Im Zentrum der Strategie steht weiterhin die stärkere Durchdringung des deutschen Marktes für digitale Rezepte. Trotz des aktuellen Kurssprungs notiert der Titel seit Jahresbeginn noch immer rund 41 Prozent im Minus. Eine nachhaltige Erholung der Bewertung erfordert nun die kontinuierliche Bestätigung dieses Wachstumstempos bei den E-Rezepten in den kommenden Quartalen.
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