Das Erstbohprogramm ist abgeschlossen, das Budget eingehalten — und trotzdem hängt alles in der Luft. Refined Energy Corp. wartet auf Assay-Ergebnisse aus dem Labor, die darüber entscheiden, ob das Dufferin-West-Projekt im Athabasca-Becken echtes Uranpotenzial birgt. Solange diese Daten fehlen, bleibt der Kurs unter Druck.
Was die Bohrungen zeigten
Das Erstbohrprogramm auf dem 10.140 Hektar großen Dufferin-West-Projekt in Saskatchewan umfasste 975 Meter und kostete rund 1,7 Millionen kanadische Dollar. Zwei Bohrlöcher lieferten geologisch interessante Befunde.
Bohrloch DW26-001 traf den anvisierten graphitischen Leiter bei 381 Metern — mit begleitender Brekziierung. Bohrloch DW26-003 stieß auf zwei brekziierte Störungszonen: eine im Sandstein zwischen 104 und 120 Metern mit Bleichungserscheinungen, eine weitere im Basement ab rund 324 Metern. Beides sind strukturelle Merkmale, die bei Uranlagerstätten im Athabasca-Becken typisch sind.
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Die Geochemie-Proben liegen jetzt im akkreditierten Labor. Erst deren Auswertung zeigt, ob tatsächlich Vektoren in Richtung Uranmineralisierung vorliegen.
Offene Ziele, laufende Uhr
Das Bohrloch DW26-001 hat den Leiter getroffen — aber die Streichrichtungsverlängerung dieses Leiters bleibt ungetestet. Mehrere weitere Prioritätsziele auf Dufferin West und dem benachbarten Dufferin North warten ebenfalls auf ihre erste Bohrung. Das ist der eigentliche Cliffhanger.
Hinzu kommt der Zeitdruck durch die Optionsstruktur. Bis zum 31. Dezember 2026 muss Refined insgesamt 2,6 Millionen kanadische Dollar in Explorationsausgaben stecken, um die erste Phase der Option zu erfüllen — und damit 60 Prozent am Projekt zu erwerben. Das Erstprogramm ist abgehakt. Für eine Folgebohrkampagne bleibt das Zeitfenster eng.
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Kurs weit vom Hoch entfernt
Die Aktie schloss zuletzt bei 0,26 Euro — rund 63 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 0,69 Euro, das im Januar erreicht wurde. Allein in den vergangenen 30 Tagen verlor der Kurs mehr als ein Drittel seines Wertes. Der RSI liegt bei knapp 77 und signalisiert überkaufte Bedingungen trotz des Abwärtstrends — ein Zeichen für hohe Volatilität in beide Richtungen.
Das Projekt liegt unweit von NexGen Energys SW3-Liegenschaft und etwa 18 Kilometer vom Cameco-Centennial-Deposit entfernt. Der Uranspot-Preis notiert aktuell bei rund 93 US-Dollar je Pfund — strukturell gestützt durch knappes Angebot und wachsende Nachfrage aus der Nuklearindustrie.
Kommen die Laborergebnisse diese Woche und zeigen positive Uranvektoren, dürfte das die Diskussion über eine Folgebohrkampagne sofort entfachen. Fallen sie enttäuschend aus, gerät der Dezember-2026-Termin für die erste Optionsphase erheblich unter Druck.
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