Renk: 585 Millionen Auftragseingang im Q1 erwartet

Renk sichert sich vor den Q1-Zahlen milliardenschwere Aufträge, darunter Panzergetriebe für einen NATO-Staat. Analysten erwarten Rekordwerte.

Renk Aktie
Kurz & knapp:
  • Panzergetriebe-Auftrag über 157 Millionen Euro
  • Lieferung für Panzerhaubitze 2000 gesichert
  • Marine-Antriebskomponenten für Drohnenschiff
  • Aktie erholt sich um elf Prozent

Die Renk Group bereitet ihre Hauptversammlung vor. Im Hintergrund füllen sich die Auftragsbücher rasant. Kurz vor den Zahlen zum ersten Quartal meldet der Rüstungszulieferer eine Reihe von Großaufträgen. Das weckt hohe Erwartungen am Markt.

Panzer und Drohnenschiffe

Besonders ein Auftrag sticht heraus. Ein ungenannter NATO-Staat bestellt Panzergetriebe für rund 157 Millionen Euro. Technische Details deuten auf Polen hin. Das Land rüstet massiv auf und beschafft südkoreanische K2-Kampfpanzer. Diese nutzen exakt das bestellte Getriebesystem aus Augsburg. Die Lieferungen sollen im dritten Quartal 2026 starten.

Parallel dazu sicherte sich Renk weitere Verträge. Das Unternehmen liefert 50 Getriebe für die Panzerhaubitze 2000 an die Bundeswehr und internationale Kunden. Auch im maritimen Bereich wächst das Geschäft. Ein NATO-Staat orderte Antriebskomponenten für ein unbemanntes Überwasserschiff. Renk liefert hier ab August ein komplettes Systempaket. Dieses besteht aus Elektromotoren, Kupplungen und Getrieben.

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Rekordstart ins Jahr erwartet

Diese Auftragsserie treibt die Prognosen an. Renk peilt eigentlich einen Auftragseingang von bis zu 500 Millionen Euro pro Quartal an. Für das abgelaufene Jahresviertel rechnen Analysten von mwb research nun mit rund 585 Millionen Euro. Die Folge: ein möglicher Rekordwert. Zum Jahreswechsel lag der gesamte Auftragsbestand bereits bei fast 6,7 Milliarden Euro.

Die Strategie des Managements wird klarer. Renk richtet sein Portfolio konsequent auf den Verteidigungsmarkt aus. Bis 2030 will der Konzern 90 Prozent seines Umsatzes in diesem Segment erzielen. Der Fokus liegt dabei zunehmend auf integrierten Systemen und unbemannten Plattformen.

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Aktie erholt sich deutlich

An der Börse kommen die Nachrichten gut an. Die Aktie kletterte im vergangenen Monat um gut elf Prozent auf aktuell 53,40 Euro. Damit hat sich das Papier vom März-Tief spürbar erholt. Der RSI-Wert von 73 signalisiert derzeit allerdings eine leicht überkaufte Situation.

Am 6. Mai präsentiert Renk die offiziellen Quartalszahlen samt Analystenkonferenz. Einen Monat später folgt das nächste Pflichtprogramm. Für die Hauptversammlung am 10. Juni hat das Management über den EQS-Service bereits eine Dividende von 0,58 Euro je Aktie vorgeschlagen.

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