Starke Zahlen, schwache Kurse – bei Renk klaffen operatives Geschäft und Börsenbewertung weit auseinander. Das Management liefert Rekordaufträge. Parallel dazu winkt eine kräftige Dividendenanhebung. Die Aktionäre schicken das Papier trotzdem auf Talfahrt.
Am Montag markierte die Aktie mit 46,30 Euro ein neues 52-Wochen-Tief. Seit dem Höchststand im Oktober hat sich der Wert damit fast halbiert. Auch kurzfristig zeigt der Trend nach unten. Auf Monatssicht verzeichnet das Papier ein Minus von rund 13 Prozent.
Kräftiger Aufschlag für Aktionäre
Der Vorstand will die Anteilseigner nun stärker am Erfolg beteiligen. Für die Hauptversammlung im Juni schlägt das Management 0,58 Euro je Aktie vor. Das entspricht einem Plus von 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt schüttet der Konzern damit knapp 58 Millionen Euro aus.
Dieser Schritt basiert auf einem starken abgelaufenen Geschäftsjahr. Der Konzernumsatz kletterte um fast ein Fünftel auf 1,37 Milliarden Euro. Die geplante Ausschüttungsquote liegt bei rund 37 Prozent des bilanzierten Gewinns. So bleibt Kapital für weiteres Wachstum im Unternehmen.
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Volle Auftragsbücher
Operativ läuft es rund. Die Folge: Im ersten Quartal verbuchte Renk Aufträge im Wert von 582 Millionen Euro. Das ist der beste Jahresauftakt der Unternehmensgeschichte. Der Auftragsbestand summiert sich mittlerweile auf 6,9 Milliarden Euro.
Damit hat der Getriebehersteller bereits über 90 Prozent seines geplanten Jahresumsatzes vertraglich gesichert. Zeitgleich treibt Renk neue Technologien voran. Gemeinsam mit Partnern entwickelt das Unternehmen Antriebe für unbemannte Landsysteme. Diese Nische gilt im Verteidigungssektor als wichtiger Wachstumsmarkt.
Marktbeobachter sehen den aktuellen Verkaufsdruck primär als branchenweites Phänomen. An den internen Zielen ändert das nichts. Das Management bestätigt die Prognose für das laufende Jahr. Am Ende soll ein bereinigtes operatives Ergebnis zwischen 255 und 285 Millionen Euro stehen.
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