Auch für Renk geht es weiter abwärts. Die Aktie ist, je nach Börsenplatz, am Donnerstag um knapp 3,5 % nach unten geführt worden. Im absoluten Tief des Tages war die Aktie nur noch 40,14 Euro wert. Schließlich sind es 40,88 Euro geworden. Am Mittwoch war war sie bereits auf etwas über 42 Euro gefallen.

Im Verlauf der vergangenen fünf Tage hatte die Aktie am Freitag kurzfristig fast schon wieder an der Marke von 50 Euro geklopft. 48,98 Euro wurden verbucht. Danach ging es abwärts. Jetzt ist die Aktie vor allem gestern dafür abgestraft worden, dass Rheinmetall insgesamt schwache Nachrichten publiziert hat. Deren Tochter NVL wird einen bestimmten Auftrag von der Bundeswehr doch nicht erhalten. Damit sind die Erwartungen an die Kursentwicklung von Rheinmetall massiv nach unten gestürzt. Das hatte die Aktie aus Düsseldorf gestern um über 18 % nach unten geführt.

Renk ist derzeit auf sehr schwachem Kurs unterwegs

Renk ist unabhängig vom ohnehin sichtbaren eigenen Abwärtstrend hier mit bestraft worden. Renk ist allerdings wirtschaftlich betrachtet offensichtlich auch weit überverkauft, denn Analysten sehen die Aktie noch über 60 % oberhalb des aktuellen Kurses. Das hat damit zu tun, dass Renk hohe Auftragsvolumina für sich verbuchen konnte. Das Unternehmen wird derzeit wirtschaftlich fast gar nicht betrachtet.

Man hat möglicherweise die Rüstungsindustrie insgesamt als zu bestrafenden Sektor vor Augen, weil die hohen Auftragsvolumina noch kein hinreichendes Vertrauen erzeugt haben. Man hat an den Börsen offenbar immer etwas Angst, dass die Kapazitäten nicht hinreichend schnell aufgebaut werden können.

Dennoch scheint die Aktie aus Sicht der Analysten hier extrem schwach bewertet. Wenn es nach den Analysten geht, dann dürfte eine solche Phase wie am Donnerstag oder zuvor am Mittwoch wahrscheinlich eher zu Kaufempfehlungen führen. Die beinhalten derzeit übrigens ein Kursziel von im Mittel bei über 68 Euro!