Nicht die Übernahme in Großbritannien, sondern die Bewertung der Aktie steht bei Renk derzeit im Mittelpunkt. Die Aktie verlor auf der einen Seite am Freitag 0,98 % auf 46,80 Euro. Trotz des leichten Rückgangs aber zeigen sich klare Erholungstendenzen. Die Renk kam über eine Woche betrachtet auf ein Plus von fast 11 % %. Im Monatsvergleich steht dagegen noch ein Minus von 8,98 %, was den Abstand zu den Analystenzielen deutlich vergrößert hat. Denn die sind aktuell weiterhin sehr zuversichtlich, was den Kurs der Aktie betrifft.

Renk hat alle Chancen

Besonders auffällig ist der Unterschied zwischen Börsenkurs und Analystenschätzungen. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 67,93 Euro und damit mehr als 45 % über dem aktuellen Kurs. Zusätzlich bestätigte die DZ Bank ihre Kaufempfehlung und hob den fairen Wert auf 64 Euro an. Die Analysten verweisen dabei unter anderem auf die gute Positionierung des Unternehmens im europäischen Verteidigungsmarkt.

Die DZ Bank hatte sich in den vergangenen Tagen vermehrt mit der Rüstungsindustrie auseinander gesetzt. Die Vorzeichen sind demnach deutlich besser als das, was die Börsen bieten und meinen.

Dies hat weiterhin Gründe, die in den schon bestehenden Fakten fundieren:

Die Erwartungen spiegeln sich auch in den Gewinnprognosen wider. Für 2027 rechnen Analysten mit einem Umsatz von 1,81 Milliarden Euro nach 1,56 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Nettogewinn soll gleichzeitig von 143 auf 190 Millionen Euro steigen. Das erwartete Kurs Gewinn Verhältnis sinkt von 33 für 2026 auf 24. Da ist noch Luft nach oben.

Zumindest aus wirtschaftlicher Sicht. Wichtig wäre nun, die Aktie auf einen Kurs von mehr als 50 Euro nach oben zu treiben. Dann würden auch die Chartanalysten wieder auf die Chancen der Renk anspringen.