Der Augsburger Antriebsspezialist füllt seine Auftragsbücher in rasantem Tempo. Nach einem Rekordjahr 2025 untermauern frische Großaufträge aus dem NATO-Umfeld und den USA die ehrgeizige Wachstumsstrategie. Das ruft nun auch die Analysten auf den Plan, die ihre bisherige Skepsis überdenken.
Frischer Wind aus Europa und Übersee
Ein ungenannter NATO-Staat orderte Anfang April Panzergetriebe im Wert von rund 157 Millionen Euro. Die Auslieferung der Systeme mitsamt Schulungspaketen startet im dritten Quartal 2026 und sichert eine Grundauslastung bis ins Jahr 2033. Flankiert wird dieser europäische Erfolg von einer gezielten Expansion in den Vereinigten Staaten. Die dortige Tochtergesellschaft sicherte sich zum Jahresauftakt Support-Verträge über 50 Millionen US-Dollar für die US-Armee. Das Management forciert damit die lokale Wertschöpfung in Nordamerika, um die Abhängigkeit vom europäischen Exportgeschäft schrittweise zu reduzieren.
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Vom Auftragsberg zur Marge
Finanziell zahlt sich der Kurs bereits aus. Nach erreichten 1,4 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2025 peilt das Unternehmen für das laufende Jahr die Marke von 1,5 Milliarden Euro an. Die prall gefüllten Auftragsbücher veranlassten das Analystenhaus MWB Research kürzlich zu einer Neubewertung. Die Experten hoben die Einstufung von „Sell“ auf „Hold“ an und riefen ein Kursziel von 53,00 Euro aus. Als treibende Kraft bewerten sie die strukturell steigenden Verteidigungsbudgets. Gleichzeitig adressieren die Analysten die zentrale Herausforderung der kommenden Quartale: Der enorm hohe Auftragsbestand muss nun erfolgreich in ein entsprechendes Margenwachstum übersetzt werden.
Der nächste Prüfstein für die operative Entwicklung folgt in Kürze. Am 6. Mai präsentiert das Unternehmen die detaillierten Zahlen für das erste Quartal 2026. Wenig später, auf der Hauptversammlung am 10. Juni, steht zudem eine wichtige Personalentscheidung an. Dr. Klaus Richter ist als neuer Aufsichtsratsvorsitzender nominiert und soll den strategischen Kurs in Richtung der für 2030 angepeilten Umsatzmarke von rund drei Milliarden Euro kontrollieren.
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