Parallel zur internationalen Expansion investiert Renk massiv in die Modernisierung seiner europäischen Standorte. Über einen Zeitraum von vier bis fünf Jahren ist ein Investitionsvolumen von insgesamt 500 Millionen Euro für Kapazitätserweiterungen in Deutschland, Nordamerika und Osteuropa vorgesehen.
Ein Großteil dieser Mittel – rund 325 Millionen Euro – fließt bis 2028 direkt in den Stammsitz Augsburg. Dort stehen der Ausbau der Fertigung, umfassende Digitalisierungsmaßnahmen und die Entwicklung zukunftsweisender Drive-by-Wire-Systeme im Fokus. Auch in Deutschland wächst der Konzern. Die Zahlen, die heute präsentiert wurden, hat der Markt wohl so nicht interpretiert. Die Notierungen sind oder waren um gleich -1,9 % schwächer. Sie erreichen ein Niveau von 54,35 Euro.
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Renk: Die Pläne sind und bleiben dennoch groß
Die Zielsetzung für den Standort Augsburg ist ambitioniert: Bis Ende 2026 soll die jährliche Kapazität auf 800 Getriebeeinheiten gesteigert werden. Dies entspräche mehr als dem Zweieinhalbfachen des Niveaus vor Beginn des Ukraine-Krieges. Um die logistische Nähe zu Kunden im Baltikum und der Ukraine zu gewährleisten, baut Renk zudem neue Service- und Produktionszentren in Polen auf.
Die hohe Nachfrage spiegelt sich in den Rekordzahlen für das erste Quartal wider, die am heutigen 6. Mai detailliert veröffentlicht wurden. Der Auftragseingang erreichte zu Jahresbeginn einen historischen Höchststand für ein Auftaktquartal. Aktionäre können zudem auf die Hauptversammlung am 10. Juni blicken: Dort soll eine Anhebung der Dividende auf 0,58 Euro je Aktie beschlossen werden, was einer Steigerung von 38 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Mit einem aktuellen Marktwert von 5,53 Milliarden Euro und einem für 2027 geschätzten KGV von 29 wird das Unternehmen von Analysten wie der Deutschen Bank oder Jefferies weiterhin mit Kurszielen zwischen 73 und 78 Euro zum Kauf empfohlen. Nur die Börsen haben die Quartalszahlen nicht ganz so gut wie z. B. Analysten aufgenommen.
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