Der Augsburger Rüstungszulieferer verzeichnet aktuell eine spürbare Kurserholung. Während Anleger nach dem jüngsten Kursrutsch wieder zugreifen, positionieren sich institutionelle Investoren auf der Gegenseite. Renommierte Hedgefonds bauen ihre Leerverkaufspositionen gegen das Unternehmen gezielt aus.
Hedgefonds erhöhen den Druck
Das aktuelle Kursbild trügt auf den ersten Blick. Obwohl sich der Wert am Mittwoch mit einem Schlusskurs von 54,39 Euro deutlich von seinem jüngsten Tief löste, sprechen die Meldedaten eine andere Sprache. Marshall Wace stockte seine Short-Position Mitte März auf 1,13 Prozent der ausstehenden Papiere auf. Auch AQR Capital Management gehört mit einer Beteiligung von 1,82 Prozent zu den größten Leerverkäufern bei diesem Titel, flankiert von PDT Partners. Diese Profianleger rechnen trotz des anziehenden Kurses mit weiteren Rückschlägen.
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Rekordzahlen mit Schönheitsfehler
Ursprung der Skepsis war die Präsentation der Jahreszahlen für 2025. Das Management lieferte zwar einen gewaltigen Auftragsbestand von 6,68 Milliarden Euro. Gleichzeitig enttäuschte der freie Cashflow mit lediglich 67 Millionen Euro deutlich. Verschobene Anzahlungen drückten die Cash Conversion Rate auf magere 47,2 Prozent. Zwar betonte Finanzchefin Anja Manz-Siebje, dass es sich um reine Timing-Effekte handele. Die Börse reagierte dennoch mit einem empfindlichen Kursabschlag, der die Aktie Ende März auf ein Sechs-Monats-Tief drückte.
Solides Fundament
Die operative Basis bleibt mit dem Fünffachen des Jahresumsatzes als Auftragsbestand robust. Für 2026 peilt CEO Sagel ein bereinigtes EBIT in der oberen Hälfte der Spanne von 255 bis 285 Millionen Euro an. Auf der kommenden Hauptversammlung am 10. Juni 2026 steht zudem eine um 38 Prozent höhere Dividende von 0,58 Euro je Anteilsschein zur Abstimmung. Solange die Aktie in ihrer aktuellen Handelsspanne verharrt, sorgt das Kräftemessen zwischen fundamentalen Langfristzielen und den Positionen der Leerverkäufer für anhaltend hohe Schwankungen.
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