Einen rabenschwarzen Freitag erwischt die Aktie von Renk zum Abschluss der Woche. Die Notierungen sind um 2,9 % abgerutscht. Damit ist die Aktie auf nur noch 47,54 Euro nach unten geschickt worden, was eindeutig den Weg in Richtung ganz neuer Rekordtiefs etabliert. Die RENK ist derzeit kaum noch zu schützen, so der gegenwärtige Eindruck für das Papier nach dem schwachen Verlauf der vergangenen Wochen.

RENK: Das geht jetzt schon seit Wochen so!

Die Notierungen sind in den zurückliegenden Wochen immer schwächer geworden, nachdem es zwischenzeitlich nach einem erneuten Ausbruch nach oben aussah. Die Aktie konnte zuletzt das Niveau von gut 56 Euro nicht mehr halten. Jetzt schmiert der Rüstungstitel in Richtung eines wesentlichen Abwärtstrends ab. Wenn auch noch die Marke von 45 Euro nach unten durchkreuzt wird, dürfte die Aktie aus der Wahrnehmung von Chartanalysten überhaupt nicht zu halten sein.

Die vollen Auftragsbücher des Unternehmens helfen nicht. Vorgestern, am Donnerstag, war das Papier noch wegen des Ex-Dividendentages nach unten geschickt worden. Heute sind es offensichtlich die politischen Randbedingungen.

Die Börsen reagieren auf die Entwicklung im Iran oder rund um den Iran. Eine schnelle Lösung wurde nun angekündigt. Der Zweifel bei den Beobachtern scheint jedoch noch immer recht groß zu sein. Die Aussagen von Donald Trump zunächst einmal in Richtung eines Vergeltungsschlages und jetzt in Richtung einer möglichen schnellen Friedenslösung werden offensichtlich nicht mehr für bare Münze genommen, so der Eindruck. Vielleicht wird jetzt aber auch die Erklärung von Pakistan dazu helfen.

Zudem haben die Börsen generell auch die Sorge, dass die Zinsen steigen, was die Finanzierungsbedingungen vor allem auch für Tech-Unternehmen deutlich verschlechtern würde. Insofern ist die Aktie nicht zufällig in den Abwärtstrend geraten.

Dabei sind die Analysten allerdings weiterhin ausgesprochen zuversichtlich. Die Kursziele sind beeindruckend hoch.