RENK nimmt am 10. November an der UBS European Conference in London teil. Der Termin folgt auf die Veröffentlichung der Neunmonatszahlen und einen Aktienkauf von Vorstandschef Alexander Sagel. Das Unternehmen hat seine Jahresprognose bestätigt, während Medienberichte auf Sorgen über das notwendige Wachstum im Schlussquartal verweisen.
Auftragseingang wächst stärker als Umsatz
Für die ersten neun Monate 2026 meldete RENK einen Auftragseingang von 1,66 Milliarden Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 33,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Der Umsatz stieg im selben Zeitraum um 5,8 Prozent auf 982,0 Millionen Euro. Beim bereinigten EBIT erreichte RENK 158,8 Millionen Euro.
Das bereinigte Betriebsergebnis wuchs damit um 12,7 Prozent; die entsprechende Marge stieg auf 16,2 Prozent. Der Auftragsbestand belief sich zum Ende des Berichtszeitraums auf 7,6 Milliarden Euro.
Für das Gesamtjahr erwartet RENK weiterhin rund 1,4 Milliarden Euro Umsatz. Das bereinigte EBIT soll zwischen 240 und 255 Millionen Euro liegen.
Reuters zufolge warnte Sagel allerdings davor, dass Verzögerungen bei Hauptauftragnehmern die Umwandlung des Auftragsbestands in Umsatz bremsen könnten. Er verwies insbesondere auf das Boxer-Programm und verzögerte Entscheidungen, nicht auf veränderte Beschaffungsprioritäten. RENK selbst habe keine Einschränkungen bei Produktion und Auslieferung.
Aktienkauf und weiterer London-Termin
Am Donnerstag kaufte Sagel 6.790 RENK-Aktien zu jeweils 35,17 Euro. Die als Managers’ Transaction gemeldete Transaktion hatte einen Wert von 238.802,94 Euro.
Am 8. Dezember 2026 plant RENK zudem ein Strategie-Update in London. Nach der Unternehmensankündigung soll Sagel dort über die weitere strategische Ausrichtung der Gruppe informieren. Damit steht neben der Investorenkonferenz ein weiterer Termin für den Austausch mit dem Kapitalmarkt fest.
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