Renk hat gestern für die ersten neun Monate 2026 einen Auftragseingang von 1.664,4 Mio. € gemeldet. Das entspricht einem Zuwachs von 33,6 Prozent. Der Auftragsbestand lag nach Unternehmensangaben zum 30. September bei 7,6 Mrd. €.

Ergebnis und Ziele für das Gesamtjahr

Der Umsatz erreichte im Berichtszeitraum 982,0 Mio. € und stieg damit um 5,8 Prozent. Beim bereinigten operativen Ergebnis fiel der Zuwachs stärker aus: Das bereinigte EBIT erhöhte sich um 12,7 Prozent auf 158,8 Mio. €.

Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Renk für die fortgeführten Geschäftsbereiche rund 1,4 Mrd. € Umsatz. Das bereinigte EBIT soll für diese Bereiche zwischen 240 und 255 Mio. € liegen. Die Gleitlagersparte wird nach Angaben des Unternehmens ab dem vierten Quartal als nicht fortgeführter Geschäftsbereich ausgewiesen.

Die DZ Bank bestätigte gestern nach der Zahlenvorlage ihre Kaufempfehlung und den fairen Wert von 56 Euro. Analyst Holger Schmidt zufolge überzeugte das dritte Quartal operativ. Er hält die ambitionierten Jahresziele weiterhin für erreichbar.

Auch Jefferies bestätigte gestern nach den Quartalszahlen seine Kaufempfehlung für Renk. Das Kursziel des Analysehauses blieb unverändert bei 60 Euro.

Aktienkauf und nächster Strategietermin

Vorstandsvorsitzender Alexander Sagel kaufte gestern 6.790 Renk-Aktien. Die Meldung des Eigengeschäfts bei der BaFin erfolgte ebenfalls gestern. Der Aktienkauf ergänzte damit am Tag der Veröffentlichung der Neunmonatszahlen die Unternehmensnachrichten.

Am 8. Dezember 2026 soll Sagel bei einem hybriden Strategieupdate in London über die weitere strategische Ausrichtung der Gruppe informieren. Renk hat dafür eine Veranstaltung mit Teilnahme vor Ort und digital angekündigt.