Jefferies hat am Donnerstag die Kaufempfehlung für Renk mit einem Kursziel von 60 Euro bestätigt. Analystin Chloe Lemarie schrieb, die Quartalsergebnisse hätten weitgehend den Erwartungen entsprochen. Auch JPMorgan bestätigte am Donnerstag seine Empfehlung, die Aktie überzugewichten, und hielt am Kursziel von 50 Euro fest.
Wachstum mit verzögerter Umsatzwirkung
Für die ersten neun Monate 2026 meldete Renk einen Auftragseingang von 1.664,4 Millionen Euro. Das entsprach einem Zuwachs von 33,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Der Auftragsbestand erreichte zum Ende des Berichtszeitraums 7,6 Milliarden Euro. Reuters berichtete allerdings, Renk habe wegen Verzögerungen bei Großprogrammen vor einer langsameren Umwandlung des Auftragsbestands in Umsatz gewarnt.
Der Umsatz belief sich im Berichtszeitraum auf 982,0 Millionen Euro, ein Plus von 5,8 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis stieg auf 158,8 Millionen Euro. Den Zuwachs beim bereinigten EBIT bezifferte Renk auf 12,7 Prozent.
Für das fortgeführte Geschäft bestätigte der Vorstand die Jahresprognose: Renk erwartet weiterhin rund 1,4 Milliarden Euro Umsatz. Beim bereinigten EBIT liegt die erwartete Spanne bei 240 bis 255 Millionen Euro.
Fortschritte bei Getrieben und Schiffsantrieben
Am 30. Oktober meldete Renk Fortschritte bei der Entwicklung des Getriebes HSWL 406 für künftige schwere Kettenfahrzeuge. Nach Unternehmensangaben ist es für Leistungen bis zu 1.400 Kilowatt ausgelegt.
Renk richtet die Entwicklung auf internationale Programme aus. Dazu zählt das Unternehmen auch Italiens NMBT-Programm.
Für die Euronaval 2026 kündigte Renk am 29. Oktober zudem maritime Antriebslösungen für unbemannte Überwasserschiffe an. Renk Magnet-Motor erhielt nach Unternehmensangaben von Saab einen Auftrag über drei Stirling-Stromerzeugungssysteme. Diese sind für ein U-Boot-Programm eines NATO-Staats vorgesehen.
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