Replimune: Short Interest steigt auf 43,93%

Nach erneuter FDA-Ablehnung für Hautkrebsmittel RP1 entlässt Replimune 60% der Belegschaft und fokussiert sich auf Nachfolgekandidaten.

Replimune Aktie
Kurz & knapp:
  • FDA verweigert RP1-Zulassung erneut
  • 60 Prozent der Stellen gestrichen
  • Leerverkaufsquote steigt auf 44 Prozent
  • Hoffnung ruht nun auf RP2

Die US-Gesundheitsbehörde blockiert das wichtigste Medikament. Leerverkäufer wetten massiv auf fallende Kurse. Bei Replimune brennt es an allen Ecken.

Der Auslöser für den Absturz ist ein Brief der FDA. Die Behörde verweigerte dem Hautkrebs-Mittel RP1 zum zweiten Mal die Zulassung. Ohne diese beschleunigte Genehmigung sieht das Management keine Zukunft für die Therapie.

Die Folge: ein harter Schnitt. Replimune entlässt 60 Prozent der Belegschaft. Parallel dazu fährt das Unternehmen die US-Produktion drastisch zurück.

An der Börse löste die Nachricht Panik aus. Allein am Samstag brach der Kurs um fast 16 Prozent ein. Zuvor hatte die Aktie bereits am Freitag zweistellig nachgegeben. Der Wert pendelte sich bei rund 2,40 US-Dollar ein.

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Leerverkäufer bauen Positionen aus

Der Rückschlag ruft Spekulanten auf den Plan. Mitte April waren fast 44 Prozent der frei handelbaren Aktien leerverkauft. Das entspricht einem Anstieg von knapp 13 Prozent gegenüber Ende März.

Analysten ziehen ebenfalls Konsequenzen. Bereits Anfang April hatten mehrere Banken ihre Daumen gesenkt. Wall Street Zen stufte das Papier nun auf „Strong Sell“ ab. Experten strichen ihre Kursziele auf etwa zwei US-Dollar zusammen.

Fokus auf die verbleibende Pipeline

Trotz der Krise steht das Biotech-Unternehmen finanziell vorerst stabil da. Die Barreserven liegen bei rund 269 Millionen US-Dollar. Damit kann Replimune den Betrieb bis Anfang 2027 aufrechterhalten.

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Im abgelaufenen Quartal verbuchte der Konzern einen Verlust von gut 70 Millionen US-Dollar. Der Großteil davon floss direkt in die Forschung. Der Fehlbetrag je Aktie fiel dabei geringer aus als befürchtet.

Nach dem Aus für RP1 ruhen die Hoffnungen auf dem Nachfolge-Kandidaten RP2. Dieses Mittel befindet sich in einer Zulassungsstudie für Aderhautmelanome. Weitere Tests für Leber- und Gallengangskrebs laufen.

Der radikale Umbau verschafft Replimune Zeit. Das Management muss nun beweisen, dass die RP2-Studien belastbare Ergebnisse liefern. Ohne den Kostendruck der RP1-Entwicklung reicht das Kapital für fast zwei Jahre. Bis dahin hängt die Bewertung maßgeblich von den klinischen Fortschritten ab.

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