Rheinmetall Aktie: 14-Milliarden-Angebot für Fregatten

Warburg Research stuft Rheinmetall hoch. Ein milliardenschwerer Marineauftrag könnte die zuletzt schwache Aktie beflügeln.

Rheinmetall Aktie
Kurz & knapp:
  • Analysten sehen Einstiegschance bei Rheinmetall
  • Bau von sechs Fregatten als Milliardenprojekt
  • Dividende steigt auf 11,50 Euro je Aktie
  • Kurs nahe Jahrestief bei 1.118 Euro

Die Rheinmetall-Aktie steht massiv unter Druck. Seit Jahresbeginn verlor das Papier knapp 30 Prozent an Wert. Warburg Research hält dagegen. Die Analysten stufen den Rüstungskonzern auf „Kauf“ hoch und sehen eine klare Einstiegschance.

Fregatten-Auftrag als Kurstreiber

Der Grund für den Optimismus: ein mögliches Milliardenprojekt. Rheinmetall hat der Bundesregierung ein umfassendes Angebot vorgelegt. Der Düsseldorfer Konzern will den Bau von sechs Fregatten der neuen Schiffsklasse leiten.

Dieses Marineprojekt gilt als das aktuell größte in Deutschland. Das mögliche Volumen liegt bei bis zu 14 Milliarden Euro. Bisher führte die niederländische Damen-Werft das Projekt. Verzögerungen belasten dort allerdings den Zeitplan. Rheinmetall will diese Rolle nun übernehmen.

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Fundamentaldaten und Dividende

Operativ sieht das Management den Konzern auf Kurs. Der Vorstand bestätigte die Ziele für das Gesamtjahr 2026. Rheinmetall erwartet einen Umsatz von rund 14 Milliarden Euro. Die operative Marge soll bei etwa 19 Prozent liegen.

Aktionäre profitierten bereits am Freitag von dieser Entwicklung. Sie erhielten eine Dividende von 11,50 Euro je Aktie. Das entspricht einer deutlichen Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt schüttet das Unternehmen dreistellige Millionenbeträge aus.

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Blick auf den Kurszettel

An der Börse zeigt sich ein anderes Bild. Die Aktie schloss am Freitag mit einem Minus von zwei Prozent bei 1.123,80 Euro. Damit notiert der Wert gefährlich nah am Jahrestief von 1.118 Euro.

Das Rekordhoch aus dem vergangenen Herbst liegt weit entfernt. Damals kratzte der Kurs an der Marke von 2.000 Euro. Analysten von Bernstein Research halten mittelfristig an einem Kursziel von 1.900 Euro fest. Das Marktumfeld für Verteidigungswerte bleibt indes herausfordernd. Investoren setzen derzeit verstärkt auf Drohnentechnologie und Softwarelösungen.

In der kommenden Woche rückt die charttechnische Unterstützung bei 1.100 Euro in den Fokus. Hält diese Marke nicht, drohen weitere Abverkäufe. Frische operative Impulse folgen im August. Dann präsentiert Rheinmetall die detaillierten Zahlen für das Sommerquartal.

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