Für Rheinmetall setzt sich die kleine Comeback-Rallye fort. Am Mittwoch ging es um 4,4 % aufwärts. 1.034,20 Euro lautet das Zwischenergebnis an den Börsen. Die Notierungen reagieren damit unter anderem darauf, dass verschiedene Analysten die jüngsten Abwärtskapriolen der Aktie eingeordnet hatten.
Rheinmetall profitiert von einer Studie
Zum Beispiel hatte die DZ Bank eine Studie für die Branche insgesamt sowie für Rheinmetall herausgegeben, aus der hervorgeht, dass die vorhergehenden Abschläge wegen der Fregatten-Problematik mit der Bundesregierung keine ernsthafte Bedeutung mehr hätten.
Es geht derzeit vor allem darum, dass die Aktie etwas Aufbruchsstimmung erzeugt. Der Kursgewinn auf über 1.000 Euro zeigt zumindest aus Sicht der Chart-Analysten, dass eine unmittelbare Absturzgefahr nach unten derzeit nicht mehr gegeben ist. Die Notierungen könnten die Unterstützungen tatsächlich wiedererobert haben und möglicherweise sogar in Richtung von 1.200 Euro nach oben laufen. Schließlich gilt es, ein Gap bis etwa 1.160 beziehungsweise 1.200 Euro zu schließen. So jedenfalls sehen es die Chart-Techniker.
Wirtschaftlich orientierte Analysten waren ohnehin der Meinung, dass die Aktie deutlich unterbewertet ist. Die Kursziele sind in den zurückliegenden Tagen zwar etwas zurückgenommen worden, liegen aber nach wie vor deutlich über dem aktuellen Kursniveau. Man geht derzeit immer noch davon aus, dass die Aktie von steigenden Umsätzen und höheren Nettogewinnen getragen wird. Dies betrifft nicht nur das laufende Jahr, sondern auch die kommenden Jahre.
Rheinmetall hat die Umsatzziele für das laufende Jahr bis dato mit einiger Sicherheit erfüllt. Im zweiten Quartal waren kleinere Mengen aus dem ersten Quartal den Meldungen von Rheinmetall zufolge bereits korrigiert worden. Insofern ist der Schrecken für die Rheinmetall-Aktionäre noch nicht ganz vorbei, er hat aber deutlich an Gewicht verloren. Die positiven Einschätzungen der Analysten haben hierbei sehr geholfen.
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