Spektakuläre Nachrichten für den Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall. Das Unternehmen hat am Dienstag einen Aufschlag in Höhe von rund 1,2 % geschafft. Über 983 Euro wurden an der Börsentafel angezeigt.
Allerdings ist dies nicht die große Nachricht des Tages rund um den Düsseldorfer Konzern. Spektakulär ist vielmehr, dass der CEO des Unternehmens, Papperger, bei seinem Konzern zugegriffen hat. Er hat Aktien im Gesamtvolumen von rund 3,04 Millionen Euro gekauft. Er erwarb sie über seine ATP Holding GmbH am 25. Juni.
Rheinmetall: Das Vertrauen ist zurück!?
Das heißt: Papperger hat den Kursrutsch in der vergangenen Woche genutzt, um günstig zuzugreifen. Das bestätigt sicherlich, dass zumindest der CEO den Eindruck hatte oder zumindest erwecken möchte, dass die Krise der Düsseldorfer letztlich nicht so dramatisch ist.
Das Ende des F126-Fregattenprojekts kam für die Börsen in der vergangenen Woche zwar überraschend, allerdings ist die Auswirkung an den Börsen mit dem Abschlag von über 18 % offensichtlich deutlich zu hoch ausgefallen. Dies gilt zumindest, wenn es nach den Analysten der DZ Bank geht.
Dies scheint auch der CEO so zu sehen. Immerhin gut drei Millionen Euro zu investieren, ist eine fast schon spektakuläre Nachricht.
Analysten hatten die Kursziele einigermaßen rasch reduziert. Im Durchschnitt allerdings sind für Rheinmetall immer noch annähernd 1.800 Euro als mittleres Kursziel der Analysten notiert. Bis dahin müssten die Düsseldorfer noch einen echten Aufschlag im Umfang von über 80 % hinlegen. Dies wäre umgekehrt auch ein eminentes Potenzial für die Aktie, mit dem niemand mehr rechnen konnte. Wenn jetzt auch ein Insider wie Pappperger Millionen investiert, kann sich die Situation noch einmal entspannen, hofft man zumindest nach dem aktuellen Desaster der Düsseldorfer.
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