Die Handelswoche endete am Donnerstag für die Aktionäre der Rheinmetall mit einem spürbaren Dämpfer. Da am heutigen Freitag feiertagsbedingt nicht gehandelt wird, blicken die Marktteilnehmer auf eine durchwachsene Fünftagesbilanz zurück: Unter dem Strich verbuchte die Aktie einen Rückgang von -3,6 %. Zwar konnte das Papier am gestrigen Donnerstag noch einmal um rund 1,3 % zulegen, doch mit einem Schlusskurs von 1.355,80 Euro präsentiert sich der Titel weiterhin in einer für seine Verhältnisse schwachen Verfassung.
Viele Beobachter aus der technischen Szene werten diesen Seitwärts- bis Abwärtstrend als echten Schlag ins Kontor, denn fundamental betrachtet ist der Rüstungskonzern auf diesem Niveau drastisch unterbewertet, meinen die Experten.
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Rheinmetall: Das Potenzial auf dem Papier ist größer
Legt man die bisherigen historischen Bewertungsmaßstäbe der Düsseldorfer zugrunde, müsste die Aktie eigentlich deutlich höher taxiert werden. Die Experten am Markt gehen im Durchschnitt unverändert von einem fairen Wert von rund 2.050 Euro aus. Dass der Markt diese enormen Chancen derzeit schlicht ignoriert und das Papier bei 1.355,80 Euro festsitzt, führen Marktbeobachter vor allem auf eine sogenannte Branchen-Rotation zurück. Anleger schichten ihr Kapital derzeit aus den zuletzt extrem starken Sektoren wie der Verteidigungsindustrie in Branchen um, die kurzfristig mehr Erholungspotenzial versprechen.
Zudem wird immer mal vermutet, dass die Börsen Angst vor einem Frieden haben. Der könnte das Kapital hier abziehen. Die Befürchtung ist jedoch ein wenig abstrus.
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Sie ist recht einfach auszuhebeln: Wer die Substanz betrachtet, sieht ein Unternehmen, das in den kommenden Jahren dank eines Rekord-Auftragsbestands von über 63 Milliarden Euro sowohl seinen Umsatz als auch seine Gewinne massiv ausbauen wird. Die Marge liegt bei über 10 %. Die Düsseldorfer wollen den Umsatz bis 2030 von aktuell rund 14,2 Mrd. Euro (erwartet für dieses Jahr) auf 40-45 Mrd. Euro schrauben. Es ist kaum vorstellbar, dass die Notierungen bei solch exzellenten Wachstumsaussichten dauerhaft auf dem aktuellen Niveau verharren.
Für die Analysten gibt es daher keinen Anlass, ihre Kurszielschätzungen zu korrigieren. Neue Impulse erhoffen sich die Marktteilnehmer nun von der anstehenden Bilanzvorlage am 6. Mai.
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