Rheinmetall-Aktie: Angriff total!

Rheinmetalls Aktie legt deutlich zu, nachdem das Unternehmen eine Mehrheitsbeteiligung an einem kroatischen Militärfahrzeughersteller erworben hat. Analysten halten weiterhin an hohen Kurszielen fest.

Rheinmetall Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Kursanstieg von über 3 Prozent auf 1.646,50 Euro
  • Mehrheitsübernahme bei kroatischem Rüstungshersteller
  • Analysten halten an Kurszielen um 2.100 Euro fest
  • Quartalszahlen werden am 11. März veröffentlicht

Der Aktienkurs von Rheinmetall stieg am Mittwoch um deutliche 3,2 % und erreichte 1646,50 Euro. Nach mehreren schwächeren Tagen signalisiert diese Bewegung eine erneute Belebung im Handel. Die Düsseldorfer haben durchaus wieder Chancen, sich in kurzer Zeit wieder aufwärts zu bewegen.

Rheinmetall: Dies sind die technischen Voraussetzungen!

Das Papier befindet sich damit wieder näher an einem möglichen technischen Trendwechsel. Entscheidend bleibt die Distanz zum GD100. Aktuell liegt diese Durchschnittslinie etwa 50 Euro über der aktuellen Notierung. Für einen Durchbruch wären ungefähr 3 % zusätzliche Kurssteigerung erforderlich.

Viele Handelsmodelle reagieren automatisch auf solche Marken. Algorithmische Systeme berücksichtigen diese Linien in ihren Strategien, jedenfalls einige. Dies könnte also einen Kursaufschlag verursachen.

Entscheidend ist aber hier die wirtschaftliche Basis. Jetzt wurde bekannt, dass das Unternehmen die Mehrheit an einem kroatischen Hersteller militärischer Fahrzeuge übernimmt. Der erworbene Anteil beträgt 51 %. Das Zielunternehmen entwickelt unter anderem unbemannte Fahrzeuge.

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Solche Systeme gewinnen in modernen Streitkräften zunehmend an Bedeutung. Rheinmetall erweitert damit seine technologischen Fähigkeiten in diesem Bereich.

Während das Unternehmen operativ expandiert, bleibt die Bewertung unter Analysten Gegenstand intensiver Diskussionen. Eine Analyse von MWB Research stellte am Dienstag fest, dass der Krieg im Nahen Osten für Rheinmetall keinen langfristigen Vorteil bringen dürfte. Und dennoch hält die überwiegende Mehrzahl der Analysten an den weiterhin zuverlässig hohen Kurszielen für die Düsseldorfer fest. Denn: Der Durchschnitt der Analysten nennt weiterhin Kursziele von etwa 2100 Euro.

Neben strategischen Entwicklungen rückt auch ein wichtiger Termin näher. Rheinmetall veröffentlicht am 11.3. seine Quartalszahlen. Dann wird es noch einmal packender als ohnehin schon. Die Märkte haben jetzt offenbar die Rheinmetall wieder in Richtung der Kursziele getrieben.

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Über Mirko Hennecke 1614 Artikel

Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
Spezialisiert auf internationale Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und makroökonomische Entwicklungen, verbindet er präzise Recherche mit einer frischen, zugänglichen Perspektive.

Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

Mirko hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.) von einer deutschen Spitzenuniversität, ergänzt durch ein Zertifikat in Finanzjournalismus. Seine Artikel bieten nicht nur Orientierung in komplexen Themen, sondern wurden auch mehrfach ausgezeichnet, darunter ein Nachwuchsjournalismus-Preis im Jahr 2023. Als gefragter Gastautor trägt er zudem zu internationalen Plattformen bei, wo er wirtschaftspolitische Trends und makroökonomische Analysen beleuchtet.

Mit einem Gespür für aktuelle Entwicklungen und einer klaren Handschrift ist Mirko Hennecke eine Stimme, die in der Wirtschaftsberichterstattung gehört wird – sachlich, fundiert und stets am Puls der Zeit.