Rheinmetall-Aktie: Darum wird es anders!

Die Rheinmetall-Aktie verliert an Boden, obwohl das Unternehmen mit neuen Produktionsstätten und Großaufträgen weiter expandiert. Analysten sehen dennoch erhebliches Kurspotenzial.

Rheinmetall Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Aktienkurs verzeichnet deutlichen Tagesverlust
  • Neue Munitionsfabrik in Berlin ab 2026 geplant
  • Großauftrag für Drohnensystem Raider in Aussicht
  • Analysten sehen Kursziel deutlich über aktuellem Niveau

Eigentlich kann man kaum glauben, was der Markt mit den Rüstungswerten macht. Die Aktie der Düsseldorfer Rheinmetall gibt heute um ca 2,8 % nach und kommt auf ein Niveau von 1535,80 Euro. Die Trendwende ist weit entfernt. -10 % fehlen auf den GD200, der als entscheidender Trend-Indikator gelten muss.

Dabei hält sich das Unternehmen weiterhin letztlich operativ sehr stark. Rheinmetall zeigt im Kerngeschäft weiterhin neue Projekte, Kooperationen und Erfolge. Alle Zahlen, die jüngst präsentiert wurden, zeigen zumindest keine sinkenden Geschäftserwartungen.

Die aktuelle Unsicherheit jedoch kostet gerade die Aktie viel Power. Im Iran wird jetzt wohl trotz aller Schwierigkeiten bei der Umsetzung am Mittwoch und wohl am Donnerstagvormittag Waffenstillstand eintreten, zumindest für kurze Zeit. Die weiterhin bestehende Unsicherheit kostet aber den Zugriff auf die rein wirtschaftliche Beurteilung.

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Rheinmetall: Die Kooperationen laufen

Ein zentrales Element für das Wachstum ist bspw. der Ausbau der Munitionsproduktion. Am Standort Berlin-Wedding entsteht aktuell eine neue Fertigungsstätte für Komponenten von 155-mm-Artilleriemunition. Die Produktion soll ab Mitte 2026 anlaufen und dient als Zulieferbasis für bestehende Werke, unter anderem in Unterlüß. Es handelt sich dabei um die erste Rüstungsproduktion in Berlin seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

Die geplanten Kapazitätssteigerungen sind erheblich: Während Rheinmetall im Jahr 2022 noch rund 70.000 Einheiten dieser Munition produzierte, soll die Jahreskapazität bis 2027 auf 1,1 Millionen und bis 2030 auf 1,5 Millionen Einheiten steigen. Parallel dazu wird auch die Produktion von Luftabwehrsystemen ausgeweitet, mit einem Ziel von bis zu 400 Einheiten jährlich bis 2027.

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Zusätzliche Impulse könnten aus dem Drohnensegment kommen. Medienberichten zufolge plant das Bundesverteidigungsministerium einen Rahmenvertrag über bis zu 2,4 Milliarden Euro für das System „Raider“. Eine erste Beauftragung im Umfang von rund 300 Millionen Euro ist vorgesehen, wobei das Gesamtvolumen an technische Voraussetzungen geknüpft ist.

Die Einschätzungen der Analysten fallen unterschiedlich aus. Während einige Häuser von weiterem Wachstumspotenzial ausgehen, bleiben andere vorsichtiger in ihrer Bewertung. Im Durchschnitt jedoch gehen die Experten von Kurszielen bei rund 2.040 Euro aus. Das ist durchaus erheblich und eine große Chance für die Rheinmetall.

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Über Mirko Hennecke 1785 Artikel

Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
Spezialisiert auf internationale Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und makroökonomische Entwicklungen, verbindet er präzise Recherche mit einer frischen, zugänglichen Perspektive.

Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

Mirko hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.) von einer deutschen Spitzenuniversität, ergänzt durch ein Zertifikat in Finanzjournalismus. Seine Artikel bieten nicht nur Orientierung in komplexen Themen, sondern wurden auch mehrfach ausgezeichnet, darunter ein Nachwuchsjournalismus-Preis im Jahr 2023. Als gefragter Gastautor trägt er zudem zu internationalen Plattformen bei, wo er wirtschaftspolitische Trends und makroökonomische Analysen beleuchtet.

Mit einem Gespür für aktuelle Entwicklungen und einer klaren Handschrift ist Mirko Hennecke eine Stimme, die in der Wirtschaftsberichterstattung gehört wird – sachlich, fundiert und stets am Puls der Zeit.