Rheinmetall enttäuscht trotz eines Gewinns am Freitag weiter. Das Rüstungsunternehmen konnte dabei etwas mehr als 2 % Plus für sich verbuchen. Aber das drängende Problem, die Fehlbewertung nach Meinung von Analysten, ist noch nicht gelöst. Dafür braucht es ggf. einfach Zahlen. Die kommen nun.
Rheinmetall: Wendet sich in wenigen Tagen das Blatt nach oben?
Am 11 März will Rheinmetall neue Quartalszahlen veröffentlichen, die in den Finanzkalendern vieler Datenanbieter bereits eingetragen sind. Veröffentlichungen dieser Art lösen häufig erhöhte Handelsaktivität aus, weil zahlreiche Bewertungstabellen an diesem Tag aktualisiert werden.
Während diese Veröffentlichung näher rückt, setzt das Unternehmen operative Schritte fort, die nach Ansicht von Beobachtern einfach nicht hinreichend gewürdigt werden. Rheinmetall kündigte an, 51 % der Anteile eines kroatischen Unternehmens zu übernehmen. Der Zielbetrieb arbeitet laut Unternehmensangaben an unbemannten Systemen, die in militärischen Projekten eingesetzt werden.
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Mehrere Analystenhäuser haben parallel dazu neue Bewertungsmodelle veröffentlicht. In den Tabellen taucht ein durchschnittliches Kursziel von 2127,25 Euro auf, das aus mehreren Analystenschätzungen berechnet wurde. Diese Modelle sprechen im Durchschnitt daher von einem rechnerischen Potenzial von 29 % gegenüber den zuletzt gemeldeten Kursen.
Gründe gibt es weiterhin genug:
Mehrere NATO-Mitgliedstaaten haben in den vergangenen Jahren neue Beschaffungsprogramme gestartet, in denen Rheinmetall als Zulieferer genannt wird. Auch die Europäische Union führt seit 2022 gemeinsame Initiativen für Verteidigungsprojekte, an denen Industriepartner beteiligt sind. Die Pläne von EU und NATO (hier mit 5 % Ausgabenvorgabe vom BIP für die Rüstung bis zum Jahr 2035 als jährlichem Zielwert) sind deutlich. Rheinmetall wird um viele Milliarden Euro Umsatz wachsen. Am 11. März nun wird auch dies Teil der Diskussion sein, positiv gemeint.
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