Rheinmetall-Aktie: Das grenzt an Wahnsinn!

Trotz aktueller Kursschwäche halten Analysten an hohen Kurszielen fest, während Rheinmetall mit neuen Großaufträgen und strategischen Akquisitionen wächst.

Rheinmetall Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Aktueller Kurs deutlich unter Analystenzielen
  • Neue Großaufträge für Drohnen und Fahrzeuge
  • Strategische Übernahme von Werftstandorten
  • Starke operative Ziele für 2026 gesetzt

Rheinmetall sieht sich an der Börse mit Gegenwind konfrontiert. Der Kurs liegt bei 1.677,50 Euro, die Notierungen legten also heute etwas zu. Nur: In der laufenden Woche verlor die Aktie 3,6 %. Die Marke von 1.700 Euro gilt als wichtige Schwelle, 1.750 Euro würden charttechnische Indikatoren deutlich verbessern. Trotz der jüngsten Schwäche halten mehrere Analysehäuser an hohen Kurszielen fest. Bernstein belässt das Ziel bei 2.050 Euro. Der Durchschnittswert der Schätzungen liegt bei rund 2.120 Euro. Das Potenzial ist also aus Sicht der Analysten noch immer gigantisch. Die Kursziele sind hier Zeuge für deren Einschätzung.

In den vergangenen Tagen neue Aufträge für die Rheinmetall!

Operativ meldet der Konzern eine Reihe neuer Aufträge. Im Fokus steht die Ausstattung der Bundeswehr mit Loitering Munition. Rheinmetall sicherte sich eine Rolle bei der Lieferung dieser Drohnensysteme, die über längere Zeit im Einsatzgebiet verbleiben und per Datenlink gesteuert werden. Die erste Tranche umfasst mehrere tausend Einheiten. Insgesamt steht eine fünfstellige Stückzahl im Raum. Ein Schwerpunkt liegt auf der Brigade Litauen.

Zusätzlich erhielt Rheinmetall einen Auftrag im mittleren dreistelligen Millionen Euro Bereich für das Aufklärungsfahrzeug Luchs 2. Das Unternehmen liefert 274 CT 025 Türme mit 25 Millimeter Maschinenkanone sowie Simulatoren. Die Auslieferung beginnt ab 2029.

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Im Marinesegment bestellte die schwedische Marine acht Seasnake 30 Systeme für Combat Boat 90. Das erste Los umfasst rund 63 Millionen Euro. Die Auslieferung startet im Februar 2028.

Auch in Sachen eigener Organisation baut der Konzern aus. Die EU Kommission genehmigte die Übernahme von Naval Vessels Lürssen sowie Blohm Voss. Vier Werftstandorte in Hamburg, Wilhelmshaven und Wolgast wechseln damit unter das Dach von Rheinmetall. Wettbewerbsrechtliche Einwände bestanden nicht. Zudem investiert das Unternehmen rund 50 Millionen Euro in den Produktionsstart für Sprengstoff und gelenkte Munition im Werk Domusnovas auf Sardinien.

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Neben klassischen Rüstungsgütern stärkt Rheinmetall das Geschäft mit militärmedizinischer Infrastruktur. Die Tochter Mobile Systeme GmbH sicherte sich nun aus Dänemark einen Auftrag über fünf mobile Feldhospitäler im mittleren zweistelligen Millionenbereich.

Am 11. März veröffentlicht Rheinmetall die vollständigen Jahreszahlen 2025. Das Management strebt für 2026 operative Verteidigungsumsätze von 15 bis 16 Milliarden Euro bei einer Marge von 18 bis 20 % an. Der Auftragsbestand soll bis Jahresende rund 135 Milliarden Euro erreichen. Was also fehlt überhaupt noch?

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