Rheinmetall-Aktie: Das ist durchaus dramatisch!

Die UBS hat das Kursziel für Rheinmetall massiv von 2.200 auf 1.600 Euro gesenkt. Analysten sehen Risiken durch den Fokus auf klassische Rüstungstechnik.

Rheinmetall Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • UBS senkt Kursziel auf 1.600 Euro
  • Sorgen um veraltetes Geschäftsmodell
  • Starke Zahlen, aber charttechnische Schwäche
  • Geduld vor Wiedereinstieg empfohlen

Die Aktie von Rheinmetall hat eine sehr unruhige Phase hinter sich. Nach einem frischen 52-Wochen-Tief in der vergangenen Woche versucht das Papier des Rüstungskonzerns aktuell eine erste, zaghafte Erholung. Dennoch werden die Sorgen am Markt immer lauter, ob die beeindruckende Erfolgsgeschichte des einstigen Börsen-Highflyers erste tiefe Risse bekommt. Für frischen Gegenwind sorgte nun die Großbank UBS, die beim Kursziel drastisch den Rotstift angesetzt hat.

Kursziel drastisch nach unten korrigiert

Der Analyst Sven Weier hat den fairen Wert für den Rüstungstitel kräftig von 2.200 auf 1.600 Euro nach unten geschraubt. Trotz dieser deutlichen Kürzung belässt er die Einstufung für die Aktie weiterhin auf „Buy“. Der Grund für die wachsende Skepsis im Markt liegt in der starken Fokussierung von Rheinmetall auf klassische Munition und schwere Fahrzeuge. Viele Investoren richten ihren Blick bereits in die Zukunft und vermuten, dass langfristige Militärausgaben eher in komplett neue Technologien fließen werden.

Zwischen Kodak und Netflix

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Bei der Frage, ob Rheinmetall eher mit dem wegbrechenden Geschäftsmodell von Kodak oder dem modernen Streamer Netflix zu vergleichen ist, sieht der Experte das Unternehmen irgendwo dazwischen. Der Konzern profitiert vorerst noch von hybriden Lösungen, was nach der heftigen Korrektur auf dem aktuellen Kursniveau überhaupt nicht mehr berücksichtigt wird. Sogar das Wachstum im Munitionsgeschäft über das laufende Jahr hinaus wurde vom Markt bereits komplett ausgepreist.

Starke Zahlen und charttechnische Geduld

Grundsätzlich präsentieren sich die nackten Zahlen des Konzerns weiterhin stark und das Wachstum sollte hoch bleiben, zumal man sich auch bei der modernen Drohnenabwehr gut positioniert. Dennoch ist die Aktie vor Kurzem unter eine wichtige Chartmarke gerutscht. Vor einem potenziellen Wiedereinstieg scheint deshalb vorerst Geduld gefragt, bis sich das technische Bild wieder spürbar aufhellt und eine klare Trendwende signalisiert.

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