Eigentlich meldet Rheinmetall derzeit fast im Wochentakt neue Aufträge, Analysten erhöhen ihre Kursziele und die Auftragsbücher bleiben prall gefüllt. Trotzdem bleibt die Aktie unter Druck. Genau dieser Widerspruch beschäftigt den Markt aktuell. Am Freitag ging es für den Titel schon um fast alles. -4,58 % Kursverlust brachten den Titel auf einen Kurs von nur noch 1342 Euro nach unten. Der tiefste Stand des laufenden Jahres. Die Aktie ist mit 18,7 % Abstand zur 100-Tage-Linie sehr klar im Abwärtstrend.
Rheinmetall: Ganz schlechte Daten
Der Titel liegt inzwischen deutlich unter dem 50-Tage-Durchschnitt von rund 1.562 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf etwa 15 %.
Ein Belastungsfaktor bleibt die zuletzt schwächere Margenentwicklung. Zwar stellte Vorstandschef Armin Papperger starke Wachstumszahlen in Aussicht, doch die operative Marge blieb hinter den sehr hohen Erwartungen zurück. Hohe Investitionen in neue Munitionsfabriken und Vorleistungen für neue Kapazitäten drücken kurzfristig auf die Profitabilität.
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Auch der freie Cashflow entwickelte sich zuletzt schwächer als viele Investoren erwartet hatten. Rheinmetall muss erhebliche Summen vorfinanzieren, um die wachsenden Aufträge überhaupt abarbeiten zu können.
Zusätzlich sorgt jede diplomatische Hoffnung rund um den Ukraine-Krieg regelmäßig für Verkaufsdruck bei Rüstungswerten. Schon kleine Signale in Richtung Verhandlungen oder Deeskalation reichen derzeit aus, um Anleger vorsichtiger werden zu lassen.
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Dabei bleibt die operative Entwicklung stark. Erst am 22. April unterzeichnete Rheinmetall in Koblenz einen Milliarden-Rahmenvertrag mit der Bundeswehr für Drohnensysteme. Der erste Abruf liegt bereits bei rund 300 Millionen Euro.
Zusätzlich präsentierte das Unternehmen auf der Hannover Messe neue Teleoperationslösungen und Robotiksysteme für zivile Anwendungen. Ab Mai soll beispielsweise ein teleoperiertes Shuttle am Flughafen Düsseldorf getestet werden.
Fundamental wächst Rheinmetall also weiter in neue Geschäftsfelder hinein. Doch der Markt diskutiert derzeit stärker über Margen, Cashflow und politische Risiken als über neue Aufträge. Genau das erklärt die aktuelle Schwächephase. Auf der anderen Seite heben die Analysten den Daumen. Es gibt sehr positive Kursziele!
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