Rheinmetall-Aktie: Die haben absolut keine Ahnung!

Trotz eines starken Kursrückgangs halten Analysten an hohen Kurszielen für Rheinmetall fest, während der Markt auf positive Nachrichten kaum reagiert.

Rheinmetall Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Aktienkurs fällt deutlich unter 1.400 Euro
  • Analysten halten an Kurszielen um 2.100 Euro fest
  • Geplantes Joint Venture mit Indra in Spanien
  • Auftragsbestand von über 63 Milliarden Euro

Eine unfassbare Entwicklung hat im Grunde die Rheinmetall genommen. Noch vor einem halben Jahr war die Aktie kurz auf über 2.000 Euro geklettert und kam auf einen Wert von 2.008 Euro. Am Freitag schmierte der Wert um weitere über 3 % ab und kam mit 1.368 Euro in das Wochenende. Die Analysten, die Kursziele vergeben, rudern minimal zurück, bleiben aber im Konsens bei Zielen von fast 2.100 Euro. Damit hat die Rheinmetall formal noch Potenzial. Wie sieht es aus?

Die Märkte sehen kaum hin bei der Rheinmetall

Die Düsseldorfer können derzeit die Aktienmärkte nicht überzeugen. Gleich welche Nachricht kommt, sie wird abgeschmettert.

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Ein Beispiel dafür ist die geplante Expansion in Spanien. Gemeinsam mit dem Technologiekonzern Indra soll ein Joint Venture entstehen, das sich gezielt an Ausschreibungen der spanischen Streitkräfte beteiligt. Im Raum stehen Projekte im Milliardenumfang, darunter Militärfahrzeuge und mögliche Panzerprogramme. Die Produktion soll direkt vor Ort erfolgen, ergänzt durch mehrere Hundert neue Arbeitsplätze.
Diese Initiative fügt sich in eine breitere Strategie ein: Rheinmetall stärkt seine lokale Präsenz in wichtigen Märkten, um näher an nationalen Beschaffungsprogrammen zu agieren und politische Anforderungen besser zu erfüllen.
Gleichzeitig zeigt sich jedoch, dass der Kapitalmarkt diese Entwicklungen nicht uneingeschränkt positiv bewertet.

Fundamental bleibt das Umfeld dennoch robust. Ein Auftragsbestand von über 63 Milliarden Euro sowie laufende Großprojekte – so erwarteten Rheinmetall etwa im Bereich Fregattenbau ab Sommer ein Mrd.-Geschäft oder beim Panzerprogramm MARTE – sichern die Auslastung über Jahre hinweg. Gleichzeitig richten sich die Blicke auf die kommenden Termine im Mai, insbesondere die Quartalszahlen und die Hauptversammlung.
Alles in allem bleibt das Bild: Analysten sind zuversichtlich, der Markt weiß nicht, wohin die Reise gehen soll.

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