Es geht für viele Investoren auch am Donnerstag noch um die Aktie von Rheinmetall, die heute einen Abschlag in Höhe von bis dato 1,8 % verzeichnet. Hier werden derzeit je nach Börsenplatz 930,80 Euro auf den Kurstafeln stehen. Gestern hat die Aktie bereits 18,6 % verloren. Das heißt, der Abwärtstrend ist quasi fundamental. Die Aktie hat inzwischen schon über 40 % Abstand zum GD200.

Der Abwärtsmarsch wurde am gestrigen Mittwoch maximal fortgesetzt, als die Bundesregierung bekannt gegeben hatte, dass das Projekt für den Bau der F126-Fregatten – zumindest bezogen auf Rheinmetall oder seine Tochter NVL – ersatzlos gestrichen würde. Damit sind Milliarden in den Sand gesetzt worden.

Rheinmetall: Das ist durchaus dramatisch!

Rheinmetall wiederum ist dafür von der Börse geradezu unfassbar bestraft worden. Bisweilen sei daran erinnert, dass die Aktie noch Anfang Oktober bei 2.808 Euro den höchsten Kurs ihrer Geschichte erreicht hatte.

Allerdings gibt es Analysten, die dagegenhalten. Die DZ Bank hat die Aktie heute auf „Positiv“ eingestuft. Jefferies hat sich ebenfalls gemeldet und die Aktie mit „Buy“ bewertet. Insofern bleiben Analysten offensichtlich sehr viel zuversichtlicher als der Markt.

Die Analysten lassen sich von den Rückschlägen insgesamt nicht ganz so sehr beeinflussen, denn Rheinmetall gewinnt fortlaufend neue Aufträge. Insofern dürfte hier das letzte Wort noch nicht gesprochen sein. Die Spannung wächst. Erst am 6. August kommen indes die nächsten Zahlen. Die geben auch Auskunft darüber, was hier noch zu erwarten sein wird. Analysten sehen aktuell weiterhin die Chance auf einen echten Durchbruch. Viele Experten erwarten noch steigende Kurse für die Düsseldorfer.