Am gestrigen Donnerstag verzeichnete die Düsseldorfer Rheinmetall erneut einen deutlichen Rückgang, der mit rund 5,47 % saftig ausgefallen war. Bei 1.556,50 Euro war für den Düsseldorfer Konzern Schluss. Am Freitag ging es nun immerhin um rund 2,5 % aufwräts, die Kursverluste waren offensichtlich zu dramatisch.
Rheinmetall: Die Aktie kann nicht so verkehrt sein
Die Kursbewegung folgt aktuell auf mehrere wechselhafte Sitzungen in der Woche, in denen der Titel zwischen unterschiedlichen Stimmungsbildern hin- und herschwankte, ohne nennenswerten Anlass im übrigen. Am Mittwoch registrierte der Markt beispielsweise eine Aufwärtsbewegung von 3,2 %, als die Notierung kurzzeitig bis auf 1.646,50 Euro anstieg. Auf der einen Seite ist die Aktie wegen der Schwankungen technisch angeschlagen. Die Notierungen sind noch Ende Februar unter den GD100 gezogen und waren damit in den Abwärtstrend gerutscht.
Technische Modelle reagierten auf dieses Signal mit zusätzlichen Verkäufen aus quantitativen Handelssystemen, wie zumindest anzunehmen ist. Zudem allerdings sorgten die Iran-Eskapaden von Donald Trump Anfang der Woche für einen abrupten Kurssprung von rund 6 %, nachdem Nachrichten über eine militärische Eskalation mit offenem Ausgang zwischen den USA, Israel und dem Iran veröffentlicht wurden. Seither eskaliert die Kriegsberichterstattung.
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Während die kurzfristigen Bewegungen an der Börse dominieren, verändert der Konzern gleichzeitig seine industrielle Struktur, wird dafür aber nicht belohnt. Mit der Übernahme von Naval Vessels Lürssen erweitert Rheinmetall sein Portfolio um militärische Schiffssysteme und positioniert sich erstmals als Hersteller kompletter Kriegsschiffe. Die Integration dieses Geschäftsbereichs betrifft mehrere Werftstandorte in Norddeutschland und erweitert das Angebot um maritime Plattformen.
Ein zusätzlicher operativer Impuls entsteht durch einen neuen staatlichen Auftrag in Skandinavien. Der Konzern erhielt einen festen Zuschlag zur Lieferung mobiler Feldhospitäler für das Verteidigungsministerium in Dänemark.
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Zeitgleich sendet die deutsche Haushaltspolitik ein gegenläufiges Signal für einen Teil der Verteidigungsprogramme. Im Bundestag wurde ein Budgetposten für militärische Drohnenprojekte reduziert, wodurch einzelne Beschaffungsvorhaben in der Planung angepasst werden müssen. Dies wiederum verengt theoretisch den Spielraum der Rheinmetall, wenngleich nur geringfügig. Aber:
Solche politischen Entscheidungen wirken unmittelbar auf Erwartungen über künftige Auftragsvolumina in bestimmten Segmenten der Branche. Neben diesen Faktoren richten sich viele Blicke auf einen Termin im Unternehmenskalender.
Am 11. März veröffentlicht Rheinmetall die Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 und veranstaltet eine begleitende Analystenkonferenz. Die Berichterstattung wird sich darum drehen. Analysten sind derzeit noch immer zufrieden. Sie benennen ein Kursziel von 2.120 Euro als langfristige Referenzgröße für das Papier.
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