Rheinmetall-Aktie: Echter Hammer!

Trotz positiver Auftragslage und ambitionierter Umsatzziele verliert Rheinmetall weiter an Wert, wobei politische Unsicherheiten den Kurs belasten.

Rheinmetall Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Kursrückgang auf 1480 Euro nach Handelswoche
  • Bruch der charttechnisch relevanten 1500-Euro-Grenze
  • Ambitionierte Umsatzvervierfachung bis 2030 angekündigt
  • Politische Friedensgespräche verunsichern Anleger

Rheinmetall erlebte am Freitag einen weiteren Rückschlag. Der Kurs verlor erneut rund 2,2 % und fiel auf 1480 Euro. Damit unterschritt der Titel die oft beachtete Marke von 1500 Euro. Charttechniker dürften traurig sein.

Händler sahen diese Bewegung als erneutes Signal, dass die Charttechnik in dieser Woche keine Unterstützung bot. Viele Marktteilnehmer suchten nach Gründen für den Abverkauf, fanden aber keine auffälligen Meldungen, die den Rückschlag erklärten, jedenfalls nicht im Unternehmen selbst.

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Rheinmetall: Mehr Verluste, mehr Aufträge

Die Lage wirkte dadurch ungewöhnlich. Rheinmetall hatte erst vor kurzem zahlreiche Aufträge gemeldet, die aus mehreren Staaten stammten. Auch die Führung des Konzerns lieferte ambitionierte Aussagen. Der CEO erklärte mehrfach, dass Rheinmetall den Umsatz bis 2030 vervierfachen wolle. Diese Zahl beruhte auf neu gewonnenen Verträgen sowie auf Gesprächen über zusätzliche Projekte. Er beschrieb diese Entwicklung mit deutlichen Worten und machte klar, dass die Auftragslage stärker sei als je zuvor.

Der Markt sah darin jedoch offenbar keinen Anlass für einen Kursanstieg. Viele Händler reagierten empfindlich auf politische Signale. Gespräche über Friedensinitiativen für die Ukraine sorgten in dieser Woche für Unsicherheit. Einige Marktteilnehmer befürchteten, dass die Nachfrage nach Ausrüstung nachlassen könnte. So entstand an den Börsen eine widersprüchliche Lage. Die Meldungen aus dem Unternehmen wirkten kräftig, doch der Kurs spiegelte diese Einschätzung nicht wider.

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In der technischen Betrachtung ergab sich am Freitag die Fortsetzung eines kritischen Bildes. Die Aktie entfernte sich weiter vom GD200. Die Distanz zu dieser Linie betrug rund 170 Euro. Analysten verwiesen darauf, dass eine Rückkehr über diese Marke einen Kurs in Richtung von 1650 Euro vorausgesetzt hätte. Diese Zone beschrieb seit Monaten eine wichtige Hürde. Der Bruch der 1500-Euro-Marke verstärkte deshalb die Nervosität.

Die Börsen irren hier ersichtlich.

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Über Mirko Hennecke 1144 Artikel

Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
Spezialisiert auf internationale Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und makroökonomische Entwicklungen, verbindet er präzise Recherche mit einer frischen, zugänglichen Perspektive.

Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

Mirko hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.) von einer deutschen Spitzenuniversität, ergänzt durch ein Zertifikat in Finanzjournalismus. Seine Artikel bieten nicht nur Orientierung in komplexen Themen, sondern wurden auch mehrfach ausgezeichnet, darunter ein Nachwuchsjournalismus-Preis im Jahr 2023. Als gefragter Gastautor trägt er zudem zu internationalen Plattformen bei, wo er wirtschaftspolitische Trends und makroökonomische Analysen beleuchtet.

Mit einem Gespür für aktuelle Entwicklungen und einer klaren Handschrift ist Mirko Hennecke eine Stimme, die in der Wirtschaftsberichterstattung gehört wird – sachlich, fundiert und stets am Puls der Zeit.