Die Aktie von Rheinmetall ist in Bestform. Sie gewann am heutigen Montag gleich 8,3 % und kommt auf einen Kurs von 1735,25 Euro. Damit ist klar der Aufwärtstrend erreicht. Der Grund dafür ist ebenso ersichtlich: Die Venezuela-Politik von Donald Trump hat die Rüstungsansprüche wieder in den Vordergrund geschoben. Die Märkte gehen davon aus, dass weiter aufgerüstet wird. Rheinmetall hat damit alle Zurückhaltung abgelegt.
Nach dieser Erholung überwand die Aktie formal die wichtigen langfristigen Marken. Sowohl der GD100 (der frisch) als auch die 200-Tage-Linie sind überkreuzt. Wahrscheinlich sehr zur Freude von Algorithmen, die teilweise auf solche Signale setzen.
Zudem hat die Rheinmetall nun mit MDA zusammen ein Laserwaffen-Vorhaben, wie es heißt, „forciert“. Das ist ein gutes Signal.
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Rheinmetall: Warum es überhaupt bergab ging!
Eine Rolle spielten dabei erneut politische Schlagzeilen. Gespräche rund um den Krieg in der Ukraine sorgten auch in den vergangenen Tagen für Bewegung. Sobald Hinweise auf mögliche Annäherungen auftauchen, reagieren Börsen regelmäßig nervös. Diese Reaktionen folgen weniger wirtschaftlichen Fakten als kurzfristigen Erwartungsmustern. Die Aktie reagierte am Dienstag positiv, nachdem sich keine neuen Beschleunigungen in Richtung eines raschen Abschlusses abzeichneten.
Die operative Realität verläuft unabhängig davon. Rheinmetall arbeitet mit langfristigen Verträgen und mehrjährigen Planungen. Die Auftragsbücher umfassen bereits eine hohe Auslastung über mehrere Jahre. Neue Bestellungen gehen regelmäßig ein. Kooperationen, unter anderem mit KNDS, erweitern das Portfolio und erschließen zusätzliche Programme im Land- und Luftbereich.
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Das Management kommuniziert ambitionierte Ziele. Bis 2030 soll sich der Umsatz im Vergleich zu früheren Jahren vervielfachen. Diese Zielsetzung basiert auf bestehenden Programmen, internationalen Partnerschaften und der zunehmenden Bedeutung europäischer Verteidigungsinitiativen. Diese Faktoren verändern die Erlösbasis unabhängig von kurzfristigen politischen Schlagzeilen.
Jetzt wird anhand des Beispiels Venezuela deutlich, in welche Richtung es tatsächlich nun geht.
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