Am Ende der Handelswoche zeigte sich Rheinmetall schwächer. Die Aktie verlor am Freitag -0,5 %. Auf Wochensicht summierte sich das Minus auf -4,3 %. Mit einem Kurs von 1.665,00 Euro notiert der Titel wieder im technischen Abwärtstrend. Der Abstand zur 100-Tage-Linie beträgt rund -2,1 %. Diese Differenz wirkt auf den ersten Blick gering. In der Gesamtschau markiert sie jedoch eine Verschiebung im kurzfristigen Chartbild. Das Unternehmen steht an den Börsen also ersichtlich unter großem Druck. Jetzt wird es auf den ersten Blick schwierig für die Rheinmetall.
Der echte Knaller hatte keine Spuren hinterlassen
Operativ sendet das Unternehmen gleichzeitig andere Signale. Das dänische Verteidigungsministerium unterzeichnete einen Rahmenvertrag mit Rheinmetall über eine Laufzeit von sieben Jahren. Im Mittelpunkt steht die Versorgung mit Munition. Dänemark erhält Zugriff auf ein breites Spektrum, darunter Mittelkaliber für Flugabwehr- und Schützenpanzer, 155-mm-Artilleriemunition sowie 120-mm-Panzermunition. Erste Abrufe liegen bereits im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich.
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Dieser Vertrag sichert nicht nur punktuelle Lieferungen, sondern eine längerfristige Zusammenarbeit. Für Rheinmetall bedeutet das planbare Nachfrage. Für Dänemark steht die dauerhafte Versorgung im Vordergrund. Der Rahmenvertrag umfasst verschiedene Kaliber und deckt unterschiedliche Einsatzbereiche ab.
Zusätzlich liefert Rheinmetall fünf mobile Feldlazarette der Kategorie Role 2. Diese Einheiten lassen sich containerbasiert oder in Zeltstrukturen betreiben. Sie verfügen über chirurgische und diagnostische Kapazitäten und sind für den Einsatz im Feld konzipiert. Damit erweitert sich die Kooperation über klassische Rüstungsgüter hinaus in den Bereich medizinischer Unterstützung.
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Während diese Aufträge die operative Basis stärken, bleibt das Chartbild angespannt. 1.665,00 Euro markieren eine Zone, in der sich kurzfristiger Druck und langfristige Perspektiven begegnen. Der Abstand von -2,1 % zur 100-Tage-Linie verdeutlicht die Nähe zu einer technischen Schwelle. Die Wochenperformance von -4,3 % verstärkt den Eindruck eines kurzfristigen Rückgangs, obwohl die Auftragslage umfangreich ausfällt.
Analysten sehen aber immer noch sehr viel höhere Kursziele für die Rheinmetall.
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