Der Handelstag brachte bis dato ein sehr kräftiges Minus von rund 4,1 %. Enttäuschend. Denn die Rheinmetall ist mit den nun 1573 Euro wieder in einem deutlichen Rückwärtsmarsch. Der Kurs war um 67 Euro gefallen. Die nun präsentierten Zahlen sind wohl schwach aufgenommen worden.
Der Bewertungsrahmen der Analysten bleibt trotz der vorherigen Kursschwäche hoch angesetzt. Die durchschnittlichen Schätzungen sehen für die Aktie weiterhin ein rechnerisches Potenzial von mehr als 28 %. Einzelne Institute nennen sogar Zielwerte, die deutlich oberhalb dieser Spanne liegen. Diese Einschätzungen beziehen sich zeitlich auf die bevorstehende Quartalsberichterstattung sowie auf die Entwicklung des Auftragseingangs im laufenden Jahr.
Rheinmetall: Die Umsätze werden steigen
Die Ankündigung der Düsseldorfer ist dabei ziemlich klar. Der Umsatz wird steigen. 14 bis 14,5 Mrd. Euro sollen es sein, was in diesem Jahr in die Kassen der Rheinländer kommt. Die Gewinnmarge im operativen Geschäft bleibt bei ca. 19 %. Die Rheinmetall liefert weiterhin sehr gute Daten, Projekte und Vorhaben. Was gestern etwas unterging:
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Bei Volkswagen sorgten jüngste Unternehmenszahlen für Druck auf die Bewertung. Die Veröffentlichung der Zahlen führte dazu, dass innerhalb weniger Tage strategische Optionen für einzelne Produktionsstandorte intensiver diskutiert wurden.
Besondere Aufmerksamkeit richtet sich dabei auf das Werk im niedersächsischen Osnabrück. Das Unternehmen prüft nach eigenen Angaben bis Ende 2026 unterschiedliche Möglichkeiten für die Zukunft des Standorts. Im Rahmen dieser Prüfung wurden Gespräche mit Rüstungsunternehmen geführt, bei denen auch Rheinmetall als potenzieller Partner genannt wurde.
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Die Diskussion um den Standort Osnabrück hängt mit Produktionsfragen zusammen, die bei Rheinmetall im Zuge wachsender Aufträge entstanden sind. In Osnabrück könnten nach den derzeit diskutierten Konzepten schusssichere Fahrerhäuser für Militärlastwagen gefertigt werden. Eine solche Nutzung würde industrielle Kapazitäten bereitstellen, die im Zuge zusätzlicher Aufträge benötigt werden.
Dies kann wiederum ein weiterer Wachstumsfall werden. Die Börsen scheinen sich dafür nicht zu interessieren. Die Analysten bleiben jedoch sehr zuversichtlich.
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