Am heutigen Montag geht es für die Düsseldorfer Rheinmetall um Vieles. Die Notierungen sind nun kurz davor, die Marke von 1.500 Euro zu überwinden. Der Kurs ist um 2,2 % geklettert und kommt auf ein Niveau in Höhe von 1497,00 Euro. Damit hat der Wert den Abwärtstrend zumindest gemildert. Es fehlen noch 8 % zur 100-Tage-Linie. Zudem hat die Aktie noch immer hart damit zu kämpfen, dass die Rüstungsbranche seit Monaten deutlich schwächer notiert, als Analysten es für richtig halten. Die sehen die hohen Auftragsvolumina. Die Rheinmetall wird deshalb auch mit einem Kursziel von über 2.000 Euro taxiert. Die Börsen senken noch den Daumen.
Rheinmetall: Die Aussichten sind an sich gut
Im Zentrum steht ein potenzieller Großauftrag, der die Dimension des Geschäfts nachhaltig verändern könnte. Das Bundeswehrprojekt „Arminius“ umfasst die geplante Beschaffung von mehreren tausend gepanzerten Fahrzeugen mit einem Gesamtvolumen von bis zu 40 Milliarden Euro. Rheinmetall ist über die ARTEC-Beteiligung maßgeblich eingebunden und könnte Aufträge im Umfang von rund 22 Milliarden Euro erhalten. Ein Vertragsabschluss wird in der ersten Jahreshälfte 2026 erwartet.
Unabhängig davon ist die aktuelle Auftragslage bereits außergewöhnlich hoch. Rund 91 % der geplanten Umsätze für das laufende Jahr gelten als gesichert. Diese hohe Chance und Sicht auf künftige Einnahmen bildet eine stabile Grundlage für die weiteren Geschäftsentwicklungen und reduziert die Abhängigkeit von kurzfristigen Auftragseingängen.
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Gleichzeitig bleibt die Bewertung ein zentraler Diskussionspunkt. Mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von über 40 für 2026 liegt das Unternehmen deutlich über dem Branchendurchschnitt. Diese Bewertung setzt voraus, dass die angekündigten Wachstumsziele erreicht werden, was die Erwartungen an die kommenden Quartalszahlen entsprechend erhöht.
Auch charttechnisch hat sich die Situation zuletzt eingetrübt. Der Kursverlauf zeigt mehrere klassische Schwächesignale, darunter ein übergeordneter Abwärtstrend sowie das Unterschreiten wichtiger gleitender Durchschnitte. Diese Faktoren verstärken kurzfristige Verkaufsbewegungen und stehen im Gegensatz zur stabilen operativen Entwicklung.
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Und dennoch: Heute wurde z. B. offenbar, dass die Rheinländer nun auch über ein Joint Venture bei Raketensystemen mitmischen möchte. Ein Milliarden-Geschäft!
Deshalb sind die Analysten sicherlich auch künftig noch so zuversichtlich.
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