Rheinmetall-Aktie: Eilig!

Rheinmetall erweitert Portfolio durch Kroaten-Übernahme, während das Milliardenprogramm Arminius und hohe Margen das Wachstum untermauern.

Rheinmetall Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Aktie notiert bei knapp 1400 Euro
  • Übernahme von 51 Prozent an DOK-ING
  • Arminius-Programm mit 40 Milliarden Euro Volumen
  • Operative Marge liegt bei rund 19 Prozent

Mit 1389 Euro wird Rheinmetall am Montagabend weiterhin recht schwach gehandelt. Die Düsseldorfer legten 2,49 % zu. Sie erreichen dennoch bei weitem noch keine Umkehr. 1650 Euro wären ein erster wichtiger Schritt, um nahe an die 200-Tage-Linie zu kommen. Bis dato ist das Papier klar im Abwärtslauf. -10,5 % im laufenden Jahr dokumentieren diesen Umstand nachhaltig.

Rheinmetall: Weitere Übernahme

Während der Konzern im Tagesgeschäft durch Großaufträge glänzt, überzeugt Rheinmetall auch auf Ebene der Finanzstrategie und der langfristigen Planung. Mit der Übernahme von 51 % am kroatischen Spezialisten DOK-ING erweitert das Unternehmen gezielt sein Portfolio, um technologische Nischen zu besetzen.

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Zugleich bleibt das „Arminius“-Programm das Herzstück der mittelfristigen Ambitionen: Mit über 3.000 geplanten Fahrzeugen und einem potenziellen Volumen von bis zu 40 Milliarden Euro bietet dieses Programm eine Perspektive, die im Verteidigungssektor ihresgleichen sucht.

Die operative Marge von etwa 19 % unterstreicht dabei die hohe Rentabilität, mit der Rheinmetall seine Aufträge abarbeitet. Während der Markt weiterhin auf die offizielle Ergebnisveröffentlichung zum ersten Quartal am 7. Mai blickt, signalisiert die aktuelle Kursbewegung von fast 1.400 Euro, dass Anleger die jüngsten Meldungen zur Auftragslage als massiven Treibstoff für das weitere Wachstum interpretieren. Die Bewertung mit einem KGV von 37,6x für 2026 erscheint angesichts der massiven Wachstumsperspektiven und der hohen Auftragsdichte am Markt derzeit fast schon underrated, wie Amerikaner sagen würden. Das Potenzial ist jedenfalls hoch. Analysten gehen von Kursen in Richtung von 2.050 Euro aus. Bis dahin hätte die Aktie demnach noch immer Luft im Umfang von über 45 %. Dies wiederum kann nun mit den Quartalszahlen auch dem Markt ins Auge fallen.

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Diskussion zu Rheinmetall

Über Mirko Hennecke 1909 Artikel

Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
Spezialisiert auf internationale Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und makroökonomische Entwicklungen, verbindet er präzise Recherche mit einer frischen, zugänglichen Perspektive.

Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

Mirko hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.) von einer deutschen Spitzenuniversität, ergänzt durch ein Zertifikat in Finanzjournalismus. Seine Artikel bieten nicht nur Orientierung in komplexen Themen, sondern wurden auch mehrfach ausgezeichnet, darunter ein Nachwuchsjournalismus-Preis im Jahr 2023. Als gefragter Gastautor trägt er zudem zu internationalen Plattformen bei, wo er wirtschaftspolitische Trends und makroökonomische Analysen beleuchtet.

Mit einem Gespür für aktuelle Entwicklungen und einer klaren Handschrift ist Mirko Hennecke eine Stimme, die in der Wirtschaftsberichterstattung gehört wird – sachlich, fundiert und stets am Puls der Zeit.