Die europäische Verteidigungsindustrie erhält derzeit enorme politische Bühne. Im Zentrum steht Rheinmetall. Parallel zur Münchner Sicherheitskonferenz richtet sich der Blick auf mögliche neue Projekte und Budgets. Heute allerdings wurde thematisiert, dass der Bundestag einen Millionen-Auftrag für die Rheinmetall und MBDA gestoppt hat. Dies könnte durchaus am Montag wieder Thema werden.
Dennoch:
In München treffen sich Staats und Regierungsvertreter sowie Militärs und Rüstungsunternehmen. Dort diskutieren sie über Beschaffungsprogramme, Produktionsausweitungen und engere Kooperationen innerhalb der Nato und der EU. Für Rheinmetall besitzt dieses Umfeld hohe Bedeutung, da politische Entscheidungen unmittelbar in Aufträge münden können.
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Rekorde werden noch einmal getoppt
Der Konzern verzeichnet bereits einen Rekordauftragsbestand. Besonders Munition und gepanzerte Fahrzeuge stehen im Fokus vieler Staaten. Zahlreiche Länder erhöhen ihre Verteidigungsausgaben dauerhaft und schließen langfristige Verträge ab. Rheinmetall baut deshalb Kapazitäten aus und prüft Partnerschaften, um die Nachfrage zu bedienen.
An der Börse legte die Aktie zu Jahresbeginn kräftig zu. Danach setzte eine Phase der Beruhigung ein. Technisch rückt die Marke von 1.500 Euro in den Mittelpunkt. Sie dient als Unterstützung. Solange der Kurs darüber bleibt, behalten charttechnische Analysten wahrscheinlich aktuell auch noch die Nerven.
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Analysten sehen weiteres Potenzial. Bernstein Research nennt 2.050 Euro als Kursziel und verweist auf anhaltend hohe Bestellungen bei begrenztem Angebot. Auch andere Häuser bewerten die Perspektiven des Konzerns positiv. Sie argumentieren mit mehrjährigen Investitionsprogrammen und strukturell steigenden Verteidigungsausgaben.
Die Gespräche in München könnten zusätzliche Impulse liefern, falls Regierungen neue Kooperationen oder Budgeterhöhungen ankündigen. Rheinmetall nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein, da das Unternehmen mehrere Kernsegmente abdeckt. Die Aktie bleibt deshalb eng mit politischen Entscheidungen und branchenspezifischen Initiativen verknüpft. Die Bundestagsnachricht für das Wochenende ist damit ggf. nicht ganz so gravierend.
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