Die Aktie der Rheinmetall zeigt sich kurz vor der Veröffentlichung der mit Spannung erwarteten Ergebnisse zum ersten Quartal 2026 in einer schwierigen charttechnischen Verfassung. Der Wochenauftakt ist indes gelungen. Am Montag ging es in den ersten Handelsstunden um einen Betrag von 1,06 % aufwärts. Das ist noch kein Durchbruch, aber die vermeintlich richtige Richtung.
Die Aktie notiert nun bei 1.373,00 Euro, doch das ändert wenig an der mittelfristigen Schwäche. Ein Blick auf die vergangenen Wochen offenbart formal noch immer einen deutlichen Abwärtstrend: Auf Monatssicht hat der Titel -3,40 % verloren, und seit Jahresanfang steht noch immer ein Minus von -12,60 % auf dem Kurszettel.
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Rheinmetall: Am 7. Mai werden die Düsseldorfer berichten
Das Papier scheitert derzeit kontinuierlich daran, Trend-Indikatoren, hier z. B. gleitende Durchschnitte zurückzuerobern. So liegt die 100-Tage-Linie (GD100) aktuell bei 1.531,30 Euro und die 200-Tage-Linie (GD200) bei 1.679,70 Euro. Diese beiden für Algorithmen bedeutende Marken sind in weite Ferne gerückt.
Trotz der aktuellen Kursschwäche sind die fundamentalen Erwartungen der Analysten weiterhin hoch. Am 7.5. wird zum jüngsten Quartal berichtet. Dabei werden sicher die Aufträge zur Sprache kommen. Auch in den vergangenen Wochen kamen immer wieder neue Aufträge dazu wie z. B. Munitionsaufträge oder Drohnenaufträge aus der Bundeswehr.
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Der Markt bewertet das Unternehmen derzeit mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis für das laufende Jahr 2026 von 37,6, welches sich laut den Schätzungen für 2027 auf 25,4 deutlich ermäßigen soll. Das zeigt, dass die Börse für die kommenden Jahre von einem anhaltend starken Gewinnwachstum ausgeht. Um die aktuelle charttechnische Lethargie zu durchbrechen und die dringend benötigte Trendwende einzuleiten, müssen die am Donnerstag nun anstehenden Quartalszahlen jedoch operativ voll überzeugen. Nur wenn das Management die hohen Erwartungen beim Nettoergebnis untermauert, dürfte der Kurs wieder Kurs auf die psychologisch wichtige Marke von 1.500 Euro nehmen.
Analysten sehen noch immer Kurse von rund 2.050 Euro als Kursziel. Jetzt kommt es auf den Prüfstand.
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