Der Kurs von Rheinmetall gab heute um über 2 % nach und blieb dennoch nahe an der Marke von 1600 Euro. In den vergangenen fünf Tagen verlor die Aktie insgesamt mehr als 4,6 %. Damit dominiert kurzfristig ein formaler Abwärtstrend, auch wenn einzelne Handelstage deutliche Schwankungen zeigen.
Der Hintergrund für das Unternehmen bleibt von umfangreichen Investitionsprogrammen dominiert. In Deutschland, innerhalb der EU und bei Nato-Partnern stieg in den vergangenen 12 Monaten bis hin zu Forderungen nach Investitionen von 5 % des jährlichen BIP die Bereitschaft, erhebliche Mittel in militärische Ausstattung zu lenken. Diese Entwicklung betrifft nicht nur Großgeräte, sondern ebenso Munition, Kommunikationstechnik und logistische Systeme.
EU-Parlament hilft den Düsseldorfern
Ein aktueller Beschluss des EU Parlaments verstärkt diesen Rahmen. Die Abgeordneten billigten ein Darlehen über 90 Mrd. Euro für die Ukraine. Solche Finanzierungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit zusätzlicher Beschaffungen, da die Mittel unter anderem für Rüstungsgüter vorgesehen sind. Rheinmetall gehört zu den Lieferanten, die in diesem Kontext regelmäßig berücksichtigt werden.
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Die langfristigen Planungen gehen weit über einzelne Beschlüsse hinaus. Für die kommenden Jahre rechnen viele Stellen mit Verteidigungsausgaben der EU von insgesamt rund 1 Billion Euro. Dieses Volumen verteilt sich auf zahlreiche Programme in unterschiedlichen Mitgliedsstaaten. Rheinmetall deckt mehrere Kernbereiche ab und kann dadurch an verschiedenen Stellen Aufträge gewinnen.
Zuletzt kamen konkrete Bestellungen hinzu. Rheinmetall erhielt Munitionsaufträge aus den Niederlanden und aus Dänemark. Diese Verträge stärken die Auslastung der Werke und zeigen die anhaltende Nachfrage nach klassischen Rüstungsgütern. Parallel arbeitet der Konzern an technologisch anspruchsvolleren Projekten.
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In Deutschland rücken Investitionen in satellitengestützte Kommunikationssysteme in den Vordergrund. Das geplante Volumen liegt bei bis zu 35 Mrd. Euro. Rheinmetall führte dazu Gespräche gemeinsam mit OHB. Solche Systeme gelten als Schlüsselkomponente moderner Verteidigungsstrukturen.
Unternehmensseitig rechnet Rheinmetall bis 2030 im Vergleich zu 2024 mit einer Verfünffachung des Umsatzes. Diese Annahme basiert auf bestehenden Aufträgen, erwarteten Programmen und dem Ausbau der Produktionskapazitäten. Analysten setzen das Kursziel weiterhin bei rund 2175 Euro an. Der aktuelle Kurs spiegelt damit sowohl die jüngsten Rückgänge als auch ein Umfeld wider, das von außergewöhnlich hohen Verteidigungsausgaben geprägt ist.
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