Rheinmetall-Aktie: Es geht los!

Die Rheinmetall-Aktie verliert deutlich an Wert, nachdem Analysten ihre Umsatzprognose für 2024 nach unten korrigiert haben. Gleichzeitig meldet das Unternehmen neue Rüstungsaufträge.

Rheinmetall Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Aktienkurs fällt deutlich um über fünf Prozent
  • Analysten korrigieren Umsatzprognose für 2024 nach unten
  • Neue Rüstungsaufträge aus Dänemark und den Niederlanden
  • Charttechnischer Trend wechselt in den negativen Bereich

Der Donnerstag brachte für die Aktie von Rheinmetall eine deutliche Verschärfung der Lage. Der Kurs fiel um 5,1 % und notierte zuletzt bei 1.591,00 Euro. Damit setzte sich eine Serie schwacher Sitzungen fort, die bereits am Mittwoch mit einem Rückgang von 4,6 % begonnen hatte. Innerhalb weniger Tage verlor der Titel damit spürbar an Boden. Tagsüber war es für die Notierungen sogar noch einmal deutlich kräftiger bergab gegangen. Die Aktie hatte zeitweise einen Kurs von nur noch 1560 Euro geschafft. Das ist ausgesprochen schwach, wissen die Beobachter. Denn damit drohte zuletzt sogar der Absturz in Richtung von 1.500 Euro!

Rheinmetall: 13,6 Mrd. Euro reichen hier jetzt nicht mehr!

Im Zentrum der aktuellen Bewegung stehen Erwartungen an die Umsatzentwicklung im laufenden Jahr. Nach Gesprächen mit Analysten gerieten die Schätzungen unter Druck. Für 2024 stehen nun Erlöse von rund 13,6 Mrd. Euro im Raum. Diese Größenordnung liegt unter den zuvor diskutierten Erwartungen und führte zu einer unmittelbaren Reaktion im Kurs. Der Markt reagierte empfindlich auf diese Anpassung, da sie als Signal für ein geringeres Wachstumstempo interpretiert wurde.

Rheinmetall allerdings reagiert. Ein Sprecher ließ wissen, dass diese Zahl noch überarbeitet würde und – im Kern – nicht als Maßstab für die tatsächlichen Umsätze dienen kann in dem Sinn, dass die Daten nicht fix sind.

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Parallel dazu verschlechterte sich aber das charttechnische Bild erheblich. Die Aktie unterschritt den GD200 deutlich. Damit wechselte der formale Trend in den negativen Bereich. Diese Entwicklung besitzt Relevanz, da solche Trendindikatoren häufig in regelbasierten Handelssystemen berücksichtigt werden. Mit dem Bruch dieser Linie verloren frühere Haltezonen ihre Wirkung.

Trotz der Schwächephase bleibt der operative Nachrichtenfluss aktiv. Rheinmetall meldete zuletzt weitere Aufträge. Besonders ins Gewicht fällt ein Rahmenvertrag aus Dänemark zur Lieferung von Munition. Dieser Auftrag reiht sich ein in eine Serie ähnlicher Vereinbarungen. Zuvor hatten bereits die Niederlande entsprechende Bestellungen platziert. Auch von deutscher Seite bestehen laufende Abrufe, unter anderem durch die Bundeswehr.

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Zudem spricht Rheinmetall über eine Kooperation mit OHB. Es geht um Satellitensysteme. Deutschland möchte in diesem Bereich offenbar bis zu 35 Mrd. Euro investieren. Und das ist durchaus gigantisch. Rheinmetall wäre gerne dabei.

Also: Wirtschaftlich läuft es mit Verzögerung weiter. Nur die Stimmung hat nachgelassen. Vor diesem Hintergrund werden kurz- und langfristige Kursentwicklung sich unterscheiden.

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