Rheinmetall-Aktie: Es geht nun los!

Rheinmetall profitiert von gestiegenen Verteidigungsbudgets. Das Unternehmen plant eine Verfünffachung des Umsatzes bis 2030, Analysten sehen erhebliches Kurspotenzial.

Rheinmetall Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Geplante Umsatzverfünffachung bis 2030 gegenüber 2024
  • Analysten prognostizieren Kursziel von etwa 2170 Euro
  • Erhöhte globale Rüstungsbudgets schaffen Nachfragepotenzial
  • Aktie erholt sich nach Ukraine-bedingtem Kursdruck

Für die Düsseldorfer Rheinmetall rückt eine entscheidende Phase näher. Der Kurs ging am Freitag mit gut 1600 Euro aus dem Handel. Das Papier gewann vor zwei Tagen zum letzten Handelstag der Woche rund 2 %. Damit beendete es eine Woche, die keine klare Richtung zeigte. Zwischenzeitlich stieg die Aktie auf 1656 Euro, verlor dieses Niveau jedoch wieder. Es kündigen sich im Grunde aber ganz andere Dinge an.

Rheinmetall: Darum geht es jetzt „endlich“

Am Wochenende wurde die Sicherheitskonferenz in München zum Schaulaufen der Rüstungspolitik. Konkrete Aufträge entstehen dort nicht. Dennoch setzen politische Reden und Treffen klare Signale. Vertreter aus Europa und den USA wie deren Außenminister Rubio sprechen über Verteidigungsfähigkeit und damit letztlich auch die künftigen Budgets. Die US-Regierung fordert von Partnerländern seit Langem höhere Ausgaben und bis 2035 konkret eine Steigerung auf ein jährliches Budget von 5 % des jeweiligen BIP. Dies wäre in etwa mindestens eine Verdopplung, eher mehr der bisherigen Zahlungen für die Rüstung.

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Rheinmetall kann sich freuen. Denn die Düsseldorfer sind mitten drin. Sie wissen es selbst.

Das Unternehmen plant, den Umsatz im Vergleich zu 2024 zu verfünffachen. Jüngst hat Rheinmetall für 2026 einen Umsatz in Höhe von 13,6 Mrd. Euro angekündigt. Legt man diese Zahlen zugrunde, wird sich der Umsatz bis 2030 noch immer verdreifachen, geht es nach Rheinmetall. Stark. Denn damit werden auch die Gewinne quasi linear explodieren. Das Ergebnis (seit langem):

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Analysten sehen im Durchschnitt ein Kursziel von rund 2170 Euro. Damit liegt ihre Erwartung deutlich über dem aktuellen Kurs. Entscheidend bleibt, ob die Aktie nach der Konferenz neue Impulse erhält und den Abstand zu GD100 und GD200 verringert.

Noch fehlt viel zu viel, um die Trendlinien zu überwinden. Die Aktie war wegen der Ukraine-Friedensdiskussionen wie auch andere Rüstungswerte unter Druck geraten. Macht nichts, meinen Analysten. Die Chancen wachsen. Auch und gerade nach solchen Wochenenden.

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Über Mirko Hennecke 1499 Artikel

Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
Spezialisiert auf internationale Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und makroökonomische Entwicklungen, verbindet er präzise Recherche mit einer frischen, zugänglichen Perspektive.

Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

Mirko hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.) von einer deutschen Spitzenuniversität, ergänzt durch ein Zertifikat in Finanzjournalismus. Seine Artikel bieten nicht nur Orientierung in komplexen Themen, sondern wurden auch mehrfach ausgezeichnet, darunter ein Nachwuchsjournalismus-Preis im Jahr 2023. Als gefragter Gastautor trägt er zudem zu internationalen Plattformen bei, wo er wirtschaftspolitische Trends und makroökonomische Analysen beleuchtet.

Mit einem Gespür für aktuelle Entwicklungen und einer klaren Handschrift ist Mirko Hennecke eine Stimme, die in der Wirtschaftsberichterstattung gehört wird – sachlich, fundiert und stets am Puls der Zeit.