Für die Düsseldorfer Rheinmetall rückt eine entscheidende Phase näher. Der Kurs ging am Freitag mit gut 1600 Euro aus dem Handel. Das Papier gewann vor zwei Tagen zum letzten Handelstag der Woche rund 2 %. Damit beendete es eine Woche, die keine klare Richtung zeigte. Zwischenzeitlich stieg die Aktie auf 1656 Euro, verlor dieses Niveau jedoch wieder. Es kündigen sich im Grunde aber ganz andere Dinge an.
Rheinmetall: Darum geht es jetzt „endlich“
Am Wochenende wurde die Sicherheitskonferenz in München zum Schaulaufen der Rüstungspolitik. Konkrete Aufträge entstehen dort nicht. Dennoch setzen politische Reden und Treffen klare Signale. Vertreter aus Europa und den USA wie deren Außenminister Rubio sprechen über Verteidigungsfähigkeit und damit letztlich auch die künftigen Budgets. Die US-Regierung fordert von Partnerländern seit Langem höhere Ausgaben und bis 2035 konkret eine Steigerung auf ein jährliches Budget von 5 % des jeweiligen BIP. Dies wäre in etwa mindestens eine Verdopplung, eher mehr der bisherigen Zahlungen für die Rüstung.
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Rheinmetall kann sich freuen. Denn die Düsseldorfer sind mitten drin. Sie wissen es selbst.
Das Unternehmen plant, den Umsatz im Vergleich zu 2024 zu verfünffachen. Jüngst hat Rheinmetall für 2026 einen Umsatz in Höhe von 13,6 Mrd. Euro angekündigt. Legt man diese Zahlen zugrunde, wird sich der Umsatz bis 2030 noch immer verdreifachen, geht es nach Rheinmetall. Stark. Denn damit werden auch die Gewinne quasi linear explodieren. Das Ergebnis (seit langem):
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Analysten sehen im Durchschnitt ein Kursziel von rund 2170 Euro. Damit liegt ihre Erwartung deutlich über dem aktuellen Kurs. Entscheidend bleibt, ob die Aktie nach der Konferenz neue Impulse erhält und den Abstand zu GD100 und GD200 verringert.
Noch fehlt viel zu viel, um die Trendlinien zu überwinden. Die Aktie war wegen der Ukraine-Friedensdiskussionen wie auch andere Rüstungswerte unter Druck geraten. Macht nichts, meinen Analysten. Die Chancen wachsen. Auch und gerade nach solchen Wochenenden.
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