Rheinmetall-Aktie: Es macht Wumms!

Rheinmetall erhält Bundeswehr-Aufträge über eine Milliarde Euro. Analysten sehen Kurspotenzial von über 47 Prozent.

Rheinmetall Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Bundeswehr bestellt über 2.000 Fahrzeuge
  • Auftragsvolumen von 1,015 Milliarden Euro
  • Laser-Module bis 2032 geordert
  • Analysten sehen Kurspotenzial von 47 Prozent

Eine gute Woche geht nun zu Ende: Rheinmetall notiert am Freitag bei 1.295,40 Euro und gewinnt 0,25 %. Deutlich auffälliger als die Tagesbewegung fällt jedoch die Entwicklung der vergangenen Woche aus. Innerhalb von fünf Handelstagen legte die Aktie 6,46 % zu. Gleichzeitig steht auf Sicht von drei Monaten noch immer ein Minus von 22,34 %. Die Aktie befindet sich damit in einer Phase, in der kurzfristige Erholung und mittelfristige Korrektur aufeinandertreffen.

Für neue Impulse sorgt vor allem die Auftragslage. Die Bundeswehr hat mehr als 2.000 Transportfahrzeuge aus bestehenden Rahmenverträgen abgerufen. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf 1,015 Milliarden Euro. Die Bestellung umfasst verschiedene Fahrzeugklassen, darunter schwere Modelle mit hoher Nutzlast. Die Auslieferungen sollen bereits in der ersten Hälfte des kommenden Jahres beginnen.

Hinzu kommt ein weiterer Auftrag im Bereich Soldatensysteme. Die Bundeswehr bestellt eine zusätzliche sechsstellige Stückzahl von Laser Licht Modulen des Typs LLM VarioRay. Die Auslieferungen sind bis 2032 vorgesehen. Für Rheinmetall bedeutet dies eine langfristige Auslastung der entsprechenden Produktionskapazitäten.

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Für Investoren ist dabei insbesondere die Herkunft der Aufträge interessant. Beide Bestellungen stammen aus bereits bestehenden Rahmenverträgen. Aus langfristigen Vereinbarungen werden damit konkrete Abrufe und damit unmittelbar planbare Umsätze. Genau diese Entwicklung spielt für die Bewertung des Unternehmens eine wichtige Rolle.

Die Analysten bleiben entsprechend optimistisch. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 1.889,38 Euro. Gegenüber dem aktuellen Kurs ergibt sich daraus ein rechnerisches Potenzial von mehr als 47 %. Die Deutsche Bank sieht den fairen Wert sogar bei 2.100 Euro. Insgesamt wird die Aktie von den meisten Analysten weiterhin mit Kaufen eingestuft.

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Auch die langfristigen Erwartungen bleiben hoch. Für 2027 rechnen Analysten mit einem Umsatz von 19,01 Milliarden Euro. Der Nettogewinn soll auf 2,44 Milliarden Euro steigen. Gleichzeitig sinkt das erwartete Kurs Gewinn Verhältnis auf 24,4.

Also: Das Comeback läuft. Noch nicht sehr schnell, aber zumindest wirtschaftlich gut unterfüttert.

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Über Mirko Hennecke 2124 Artikel

Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
Spezialisiert auf internationale Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und makroökonomische Entwicklungen, verbindet er präzise Recherche mit einer frischen, zugänglichen Perspektive.

Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

Mirko hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.) von einer deutschen Spitzenuniversität, ergänzt durch ein Zertifikat in Finanzjournalismus. Seine Artikel bieten nicht nur Orientierung in komplexen Themen, sondern wurden auch mehrfach ausgezeichnet, darunter ein Nachwuchsjournalismus-Preis im Jahr 2023. Als gefragter Gastautor trägt er zudem zu internationalen Plattformen bei, wo er wirtschaftspolitische Trends und makroökonomische Analysen beleuchtet.

Mit einem Gespür für aktuelle Entwicklungen und einer klaren Handschrift ist Mirko Hennecke eine Stimme, die in der Wirtschaftsberichterstattung gehört wird – sachlich, fundiert und stets am Puls der Zeit.