Rheinmetall-Aktie: Es passt alles!

Die Rheinmetall-Aktie korrigiert nach starkem Vortag. Während sich die Lieferung des Flugabwehrsystems Skyranger 30 deutlich verzögert, bestätigen Analysten ihre positive Einschätzung und Kursziele.

Rheinmetall Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Kurs korrigiert nach deutlichem Vortagesgewinn
  • Skyranger 30-Lieferung verzögert sich um Jahre
  • Analysten halten an Kaufempfehlungen fest
  • Mittleres Kursziel liegt deutlich über aktuellem Kurs

Am Donnerstag schloss die Aktie von Rheinmetall bei 1.555,00 Euro und verzeichnete damit einem relativ harmlosen Rücksetzer von 1,68 % gegenüber Mittwoch, an dem der Kurs noch bei 1.581,50 Euro lag. Dabei waren die Notierungen am Mittwoch aber um fast 10 % geklettert, sodass hier wohl reine Gewinnmitnahmen für den kleineren Kursverlust verantwortlich zeichneten.

Rheinmetall: Das könnte ein Reinfall sein!

Zeitgleich belasteten neue Informationen zum Flugabwehrsystem „Skyranger 30“ die Wahrnehmung des Unternehmens. Laut Berichten aus Bundeswehr- und Parlamentskreisen verzögert sich die Lieferung deutlich stärker als zunächst angenommen. Das Bundesverteidigungsministerium ging davon aus, dass erste Serienfahrzeuge mit einer Verzögerung von mindestens 16 Monaten bereitgestellt werden.

Diese Zeitangabe verschiebt die ursprüngliche Planung erheblich, da das System als zentraler Bestandteil der Drohnenabwehr vorgesehen ist. Zusätzlich wurde bekannt, dass die vollständig entwickelte Version des Systems erst im Jahr 2029 verfügbar sein könnte. Diese zeitliche Einordnung betrifft nicht nur einzelne Fahrzeuge, sondern die gesamte operative Einsatzfähigkeit des Systems.

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Die Diskrepanz zwischen Erwartungen und tatsächlichem Zeitplan rückt ein Problem in den Fokus. Rheinmetall hatte in der Vergangenheit mehrfach Projekte im Bereich Luftverteidigung angekündigt, wobei der „Skyranger 30“ eine Schlüsselrolle einnimmt. Die nun bekannten Verzögerungen betreffen somit ein Produkt, das für staatliche Auftraggeber eine konkrete Bedeutung besitzt.

Die Analystenschätzungen bleiben aber in etwa auf dem aktuellen Niveau. Insgesamt 21 Analysten bewerten die Aktie, wobei die durchschnittliche Empfehlung im Bereich „Kaufen“ liegt. Der letzte Schlusskurs wird mit 1.570,50 Euro angegeben, während das mittlere Kursziel bei 2.044,29 Euro liegt, was einen Abstand von 30,17 % ausmacht. Es bleibt alles beim Alten.

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