Ein kleines Plus von 0,49 % schaffte gestern die Düsseldorfer Rheinmetall und kam auf ein Niveau von 1219,80 Euro. Entwarnung gibt es damit noch nicht. Die Diskussionen rund um Bewertung, Wachstum und Zukunft des Verteidigungssektors bleiben intensiv und hochexplosiv.
Noch am Donnerstag verlor die Aktie fast 2 % und fiel auf rund 1209 Euro zurück. Auslöser war vor allem die neue Einschätzung der UBS.
Die Schweizer Bank reduzierte ihr Kursziel massiv von zuvor 2200 Euro auf nun 1600 Euro. Die Kaufempfehlung blieb zwar bestehen, dennoch wirkte die Kürzung wie ein Schock für viele Anleger. Die Börse reagierte unmittelbar.
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Dieses Kursziel hatte die Börse schon wieder auf dem Schirm
Dabei sprechen zahlreiche Kennzahlen weiterhin für den Konzern. Der Auftragsbestand liegt inzwischen bei rund 73 Milliarden Euro. Für 2026 werden Umsätze von mehr als 14 Milliarden Euro erwartet. Bereits 2027 könnten die Erlöse auf rund 19 Milliarden Euro steigen. Gleichzeitig soll der Nettogewinn von 1,64 Milliarden auf 2,44 Milliarden Euro wachsen.
Die Skepsis entsteht vor allem an anderer Stelle. Viele Investoren fragen sich inzwischen, wie schnell Rheinmetall seine Produktionskapazitäten ausbauen kann. Die vorhandenen Werke reichen angesichts der gewaltigen Auftragseingänge langfristig kaum aus. Genau dieser Punkt begleitet die Aktie seit Monaten.
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Hinzu kommen die politischen Debatten. Immer wieder sorgen z. B. auch Spekulationen über mögliche Friedensverhandlungen in der Ukraine für Nervosität im gesamten Verteidigungssektor. Der Markt blendet dabei häufig aus, dass Rheinmetall längst tief in langfristige europäische Sicherheitsprojekte eingebunden ist. Die EU plant sogar höhere Investitionen, was sicher auch für die Rheinmetall bedeutend sein wird.
Charttechnisch bleibt die Lage anspruchsvoll. Der Abstand zur 200-Tage-Linie ist mit mehr als 400 Euro weiterhin enorm. Gleichzeitig zeigt die jüngste Stabilisierung oberhalb von 1120 Euro, dass Käufer auf diesem Niveau wieder aktiver werden.
Die Analysten insgesamt bleiben erstaunlich optimistisch. Das durchschnittliche Kursziel liegt laut aktuellen Schätzungen bei rund 1926 Euro. Daraus ergibt sich theoretisch ein Potenzial von mehr als 50 %.
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