Die nächste Stufe in der Krise erreicht jetzt Rheinmetall. 1.136,40 Euro werden an den Börsen ausgewiesen. 1,65 % Verlust sind damit am Montag markiert oder auch 19 Euro Abschlag. Das wiederum zeigt, dass die Aktie in einer sehr schwachen Verfassung ist. Dies lässt sich auch an den Indikatoren der technischen Analyse klar aufzeigen. Die zeugen von einem massiven Abrutsch.

Rheinmetall: So kann das nicht gelingen

Formaltechnisch wird dies durch den Abstand zu den Indikatoren GD100 und GD200 bestätigt. Rheinmetall ist in einer fast schon katastrophalen Verfassung, bezogen auf das, was man an sich erwarten würde. Auch Charttechniker sehen hier erhebliche Defizite für den Titel. Denn die Aktie schafft es kaum, die Untergrenze von 1000 Euro nicht wieder in das Sichtfeld zu heben. Ein erneuter Rutsch darunter wäre fast schon eine kleine Katastrophe für die Aktie der Rheinmetall.

Analysten sind im Moment im Mittel noch immer der Meinung, dass die Aktie ein Kursniveau von 1.670 Euro erreichen könnte. Davon ist Rheinmetall weit entfernt. Die Analysten heben auch in jüngeren Studien immer wieder hervor, wie gut die Quartalszahlen zuletzt eigentlich ausgefallen sind. Die Rheinmetall hatte vor gut drei Wochen berichtet.

Hier bestrafen die Börsen vor allem den Umstand, dass die Abhängigkeit zum Beispiel von Wolfram so groß ist. Der Rohstoff wird benötigt, wird allerdings am Weltmarkt im Moment wohl eher knapper gehandelt, unter anderem deshalb, weil China hier die Daumen gesenkt hat.

Rheinmetall leidet also wie andere Unternehmen an den Rahmenbedingungen an den Märkten. Analysten sind, wie beschrieben, allerdings immer noch der Meinung, dass die Aktie deutlich mehr wert sei.