Die Nachricht des Tages aus Düsseldorf schlug nicht gerade ein wie eine Bombe: Unter arktischen Bedingungen hat Rheinmetall in Norwegen ein neues Mörsersystem unter realitätsnahen Einsatzbedingungen vorgeführt. Beim „Nordic Mortar Day“ am 17. März 2026 präsentierte der Konzern vor Militärvertretern aus fünf NATO-Staaten das 120-mm-System Ragnarök und testete dessen Leistungsfähigkeit bei zweistelligen Minusgraden. Die Märkte reagierten am Dienstag und am Mittwoch insgesamt kaum. Am Mittwochabend stand ein Minus in Höhe von -1,85 % auf den Börsentafeln. Die Notierungen sind auf nur noch 1604,75 Euro gesackt. Enttäuschend ist dies, weil die Aktie damit noch immer leicht unter wichtigen Trendmarken notiert.
Diese Vorführung hat auch noch nicht gezündet
Im Zentrum der Vorführung stand das sogenannte Mortar Mission Module. Die Technologie ist modular aufgebaut und lässt sich auf unterschiedliche Plattformen integrieren. Die Anwendungen reichen vom Lkw bis zum Kettenfahrzeug. Diese Skalierbarkeit zielt auf bestehende Fahrzeugflotten innerhalb der NATO ab, in denen mobile Artillerielösungen zunehmend nachgefragt werden.
Ein entscheidender Aspekt ist die „Shoot-and-Scoot“-Fähigkeit. Nach dem letzten Schuss kann das System die Position unmittelbar verlassen und so das Risiko von Gegenfeuer deutlich reduzieren. Gerade im Zusammenhang moderner Drohnenaufklärung gewinnt diese Geschwindigkeit an Bedeutung.
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Tatsächlich gab es dazu einige Medienberichte. Die Börse hat die Nachricht allerdings nicht beachtet. Vielleicht holt sie das noch nach.
Denn die Präsentation verfolgt auch echte Märkte:
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Norwegen modernisiert seine Streitkräfte und sucht nach hochmobilen Steilfeuer-Systemen. Die Vorführung in Rena gilt als Teil dieses Prozesses. Auch andere nordische Staaten beobachten die Entwicklung.
Die steigende Nachfrage nach mobilen Artilleriesystemen steht im Zusammenhang mit einer breiteren militärischen Aufrüstung in Europa. Innerhalb der NATO gewinnen schnell verlegbare Systeme an Bedeutung.
Am Ende also wird die Börse nicht genau hingesehen haben. Analysten lassen sich aber nicht einlullen. Deren Kursziele liegen aktuell noch immer bei gut 2.100 Euro.
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