Die neue Entwicklung bei Rheinmetall zeigt derzeit vor allem eines. Der Markt begann, die wirtschaftliche Stärke und Börsenbewertung voneinander zu trennen. Während die Aktie in den vergangenen Monaten massiv unter Druck geriet, laufen zentrale Geschäftsfelder des Konzerns weiterhin auf Hochtouren. Nun aber wird es etwas besser für die Notierungen, so der Eindruck. Gestern Abend schloss die Aktie bei 1.242 Euro.
Das Tagesplus von 2,63 % wirkt zunächst freundlich. Gleichzeitig bleibt der Schaden im Chart erheblich. Auf Monatssicht steht ein Rückgang von 19,42 %, innerhalb von sechs Monaten sogar ein Minus von fast 30 %. Noch im vergangenen Jahr galt Rheinmetall für viele Investoren als nahezu unangreifbar. Genau diese überhöhten Erwartungen werden inzwischen neu bewertet.
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Rheinmetall: Diese Bewertung reicht noch immer nicht
Besonders deutlich zeigt sich das im Verhältnis zwischen Bewertung und Geschäftsentwicklung. Trotz der starken Kursverluste rechnen Analysten weiterhin mit massiv steigenden Gewinnen. Für 2027 werden 2,44 Milliarden Euro Nettogewinn erwartet. Auch die Umsatzschätzungen steigen weiter deutlich an. Die Börse reagiert momentan allerdings weniger auf langfristige Wachstumsziele als auf kurzfristige Unsicherheit.
Im Mittelpunkt stehen dabei die jüngst gemeldeten Quartalszahlen aus dem Jahr 2026. Mehrere Projekte wurden später bilanziert als ursprünglich erwartet. Dadurch verschoben sich Umsätze zeitlich nach hinten. Genau diese Entwicklung löste erhebliche Zweifel an der kurzfristigen Ergebnisentwicklung aus und beschleunigte den Kursrückgang zusätzlich.
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Tatsächlich aber laufen die operativen Projekte weiter. Der Auftragsbestand liegt laut den vorliegenden Angaben weiterhin bei rund 73 Milliarden Euro und sichert die Auslastung über Jahre hinweg. Zusätzlich sorgen neue Verteidigungsprogramme in Europa für hohe Nachfrage nach Fahrzeugen, Munition und elektronischen Systemen.
Bemerkenswert bleibt deshalb auch vor dem Ende dieser Woche die Analystenseite. 21 Experten sehen das durchschnittliche Kursziel bei 1.969,38 Euro. Das liegt mehr als 63 % über dem aktuellen Niveau. Genau diese enorme Differenz erklärt, weshalb die Aktie trotz der heftigen Verluste weiterhin zu den meistdiskutierten Werten im deutschen Markt gehört. Es geht jetzt langsam aufwärts. Investoren hoffen auf noch wesentlich mehr Luft nach oben.
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