Am Dienstag kommt die Aktie des Düsseldorfer Konzerns Rheinmetall nach einem schwächeren Verlauf des Handelstages immerhin wieder auf einen Kurs von 1628,75 Euro. Die Aktie schaffte ein Plus von ca. 0,26 % und nähert sich stabileren Verhältnissen wieder an.
In der vergangenen Woche war die Rheinmetall deutlich unter Druck geraten. Der Auslöser für die kurzfristige Kursreaktion lag in der Veröffentlichung der Geschäftszahlen für das Jahr 2025, die Rheinmetall im Verlauf der vergangenen Woche präsentierte. Das Unternehmen meldete für diesen Zeitraum einen Konzernumsatz von knapp 10 Milliarden Euro, was gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr einen Zuwachs von 29 % bedeutete. Gleichzeitig erreichte das operative Ergebnis eine Marge von 18,5 %, womit der Konzern innerhalb der europäischen Rüstungsindustrie zu den profitabelsten Herstellern zählt.
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Rheinmetall leidet bei seiner Aktie noch immer mit dem Ausblick
Trotz dieser Kennzahlen reagierte der Markt unmittelbar nach der Präsentation der Daten zunächst mit Verkäufen. Am Tag der Veröffentlichung fiel der Kurs zeitweise um etwa sechs %, obwohl das Unternehmen sowohl Umsatz als auch Gewinn auf neue Bestwerte führte. Marktteilnehmer verwiesen dabei auf die sehr ambitionierte Bewertung der Aktie, die laut verschiedenen Handelsmodellen zuletzt ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwas mehr als 44 erreichte.
Ein wesentlicher Auslöser für die Kursreaktion lag im Ausblick des Managements auf das nun laufende neue Geschäftsjahr. Für das Jahr 2026 erwartet Rheinmetall laut Unternehmensangaben Erlöse zwischen 14,0 Milliarden Euro und 14,5 Milliarden Euro. Im Vorfeld hatten einige Marktbeobachter jedoch ein Umsatzniveau von etwa 15 Milliarden Euro erwartet, weshalb die tatsächliche Prognose unter den zuvor kursierenden Schätzungen blieb.
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Wichtig bei den Zahlen ist allerdings auch eine Kennziffer, die jetzt sicherlich für den Kursaufschwung sorgt (der seit einigen Tagen zumindest gelegentlich stattfindet): Der gesamte Auftragsbestand des Konzerns wuchs weiter an. Bis zum Ende des Jahres 2025 summierte sich das Backlog auf nahezu 64 Milliarden Euro. Dieser Wert stellt einen der größten Auftragsberge dar, den ein europäischer Rüstungskonzern aktuell ausweist, und umfasst zahlreiche langfristige Lieferverträge für militärische Systeme.
Rheinmetall ist die Nr. 1 und kann hier nun weiter punkten. Das meinen auch die Analysten mit ihren jeweils sehr hohen Kurszielen.
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