Für Rheinmetall ist es am Mittwoch spannend geworden. Kurz nach Mittag stand ein Plus von 2,06 % auf den Kurstafeln. Damit ist die Aktie direkt an der Marke von 1.000 Euro angekommen. Rund 1015 Euro wurden bis dato gemeldet. Je nach Börsenplatz notiert sie etwas darüber oder etwas darunter.
Die Notierungen haben damit eine entscheidende charttechnische Marke erreicht. Chartanalysten werden diese Entwicklung aufmerksam verfolgen. Tatsächlich gelten solche runden Kursmarken häufig als wichtige Orientierungspunkte. Sie können auch für algorithmische Handelssysteme ein Signal sein, Positionen auf- oder auszubauen.
Rheinmetall kämpft um diese eine Marke massiv!
Ob es tatsächlich so weit kommt, bleibt allerdings abzuwarten. Die Aktie hat in den vergangenen fünf Handelstagen lediglich um 1,5 % zugelegt. Auf Sicht der zurückliegenden vier Wochen beträgt das Plus immerhin 14,5 %. Daraus allein lässt sich jedoch noch keine nachhaltige Beschleunigung des Aufwärtstrends ableiten.
Für Rheinmetall markiert die 1.000-Euro-Marke deshalb zunächst vor allem eine wichtige psychologische und charttechnische Hürde. In den kommenden Tagen wird sich zeigen, ob sich die Aktie nachhaltig oberhalb dieser Marke etablieren kann.
Das Tageshoch am Dienstag lag bereits bei 1.017,6 Euro. Anschließend setzten Gewinnmitnahmen ein. Zeitweise fiel die Aktie wieder bis auf 985,3 Euro zurück. Insofern dreht sich die aktuelle Entwicklung, wie beschrieben, in erster Linie um diese runde Kursmarke.
Neue Unternehmensnachrichten gibt es derzeit kaum. Offen bleibt unter anderem, ob die jüngste Vereinbarung mit der Bundeswehr über rund 100 Millionen Euro in den kommenden Tagen noch stärkere Auswirkungen auf den Kurs haben wird.
Ansonsten wird sich nun zeigen, ob der Aufwärtstrend nach dem Erreichen der Marke von 1.000 Euro zusätzlichen Schwung entwickeln kann. Die Rüstungsindustrie insgesamt hat bereits wieder etwas mehr Traktion gewonnen, was ein gutes Zeichen für die Rüstungsindustrie ist.
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